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Pastaschutta
Das schaut jetzt nicht besonders aufregend aus. Spaghetti mit Bolognese eben, oder „Pastaschutta“ wie die Altvordern dazu sagten. Die Geschichte hinter dieser speziellen Version beginnt jedoch vor ziemlich genau 40 Jahren. Damals, im Frühjahr 1986, setzte sich der italienische Journalist Carlo Petrini zusammen mit Freunden in Rom vor der Spanischen Treppe an eine lange Tafel und unter großem Medieninteresse aßen sie Spaghetti al ragù. Es war ein Protestessen und der Auslöser war die Eröffnung der ersten McDonald’s-Filiale in Rom. Und es war die Geburtsstunde von Slow Food.
Das Ragù – die Bolognese wie es hierzulande heißt – bestand aus Salsiccia, statt Faschiertem. So wie dieses hier. Und das ist das Spezielle an dieser Pastaschutta.
Susanne Schandl, Andrea Kovar und 5 andere2 Kommentare-
Mein Ragu koche ich nach dem Rezept aus dem Italien-Kochbuch von von Marcella Hazan mit Rind und traditionell serviert mit breiten Nudeln (zB Tagliatelle).
https://www.moeyskitchen.com/2020/02/ragu-alla-bolognese.html
Die Pasta asciutta mach ich wie meine Mutter (mit Faschiertem gemischt) und mit Spaghetti aber ich gebe noch „Piselli“ hinzu. Im Vergleich zum 6-Stunden-Ragu von Hazan (zahlt sich aber aus) eher die Speed-Variante.
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@Adamo in der Regel wird Ragù hierorts auch anders gekocht 😉 Wobei ich nicht immer und überall alles streng nach Hazan koche. Die Welt und mein Geschmack haben sich seit damals weiter entwickelt. Ich gehe zwar bei klassischer Bolognese nicht so weit wie Trettl (der mit Sojasauce abschmeckt) aber manchmal kommt schon die eine oder andere Prise englisches Mixed Spice rein …
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