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ring - ring
für alle, die nicht viel lesen wollen, hier das wichtigste: der film cycling cities. eine rundreise, wie verschiedener europäische städte es geschafft haben, menschengerecht die autos zurückzufahren.
https://www.youtube.com/watch?v=R5jQc1jXLAU
in wien gibts ja STEP 2030, der Plan der Stadtregierung sieht vor, den MIV (schönes Kürzel für den motorisierten individalverkehr) von 25% auf 15 % zu reduzieren. Das heißt umgerechnet, dass von 10 Autos, die jetzt fahren, nur mehr 6 fahren werden.
Ambitioniert, aber schaffbar, wenn Maßnahmen in die Richtung gesetzt werden.
Wenn ich aber in der Bezirksvertretungssitzung nachfrage, welches der Autos, auf welcher Strecke zu welcher Zeit nicht mehr fahren sollte, werde ich geghostet, wie die jungen Leute sagen würden. Als Antwort kriege ich stattdessen, welcher entzückender teurer Radweg gerade wieder gebaut wurde.
unter dem Gesichtspunkt muss ich auch wegen dem gepriesenen kommeden Ringradweg den Kopf schütteln. Ulli Sima sagts offen, der Ring den Autos und Öffis, die Nebenfahrbahn den Rädern, die Baumalleen den Fußgänger*innen.
Klar, es fallen ein paar Parkplätze weg, das ist gut.
Aber um richtig viel Geld wird massiv umgebaut, auch das schlägt sich ökologisch nieder. Wenn wir bei der Rechnung von oben bleiben, von 10 Autos fahren nur mehr 6, könnte ein Fahrstreifen am Ring den Rädern überlassen werde und es würde reichen, eine kleine Trennung zu errichten. und Fiaker könnten auch am Radweg fahren..
Machbar? Sofort.
Was meint ihr so?
Stefan Mackovik3 Kommentare-
Einen Fahrstreifen für Radverkehr zu kappen ist sicher eine mögliche Variante, allerdings ist die Frage der Sicherheit an Kreuzungen mit Abbiegeverkehr gut zu durchdenken. Fiaker am Radstreifen ist ein totaler no go. Sie blockieren den Radverkehr und die Rossknödel stellen eine ernsthafte Gefahr dar. Das kann man heute bereits am Heldenplatz, am Michaelerplatz und in der Herrengasse beobachten.
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@Manku In der Favoritenstraße wurde das vor ein paar Jahren gemacht. Einfach die rechte Fahr-/Park-Spur mit Betonleitwänden abgetrennt, fertig war der Radweg. Billig und effektiv. Nur beim Fußgängerübergang musste gelegentlich die Rennleitung an die Verkehrsregeln erinnern. Jetzt parken dort wieder 8-10 Egoisten ihre Penisprothesen.
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@Markus der Ring ist halt was anderes als die Favoritenstraße. Er ist einer der wichtigsten Verkehrsadern der Stadt, in die letztlich alle Einfallsstraßen nach Wien münden. Da braucht es halt ein wenig ausgefeiltere Lösungen.
Obwohl, die geplante Streckenführung mit Straßenseitenwechsel am Schwarzenbergplatz halte ich nicht für klug. Warum gerade an der größten Kreuzung am Ring?
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