• Traumnovelle

      Mein letztgelesenes Buch war wieder einmal die Traumnovelle. Ich staune immer wieder, wie sehr sich Eyes Wide Shut an die Vorlage hält. Und dass gewissermaßen „nichts passiert“, obwohl Friedolin es immer wieder darauf anlegt. Seine Unsicherheit. Wie sehr er mit Eifersucht reagiert und nicht sieht, dass Albertine genauso Grund zur Eifersucht hätte (aber offenbar gar nicht so reagiert). Ich glaube, Schnitzler hat diese männliche Unsicherheit und Selbstisolation immer wieder, und sehr präzise, analysiert. Was ihn übrigens u.a. mit Dostojewski verbindet.

      Angela Freilinger und Andrea Strommer
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