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Serien für die Ewigkeit (2)
The Pitt, Staffel 1. Ein Tag in einem Krankenhaus in Pittsburgh. Jede Folge eine Stunde, quasi in Echtzeit. Keine Einführung der Figuren, keine Dramaturgie, fast keine Musik. Nur ein übervoller Warteraum mit Menschen, die stundenlang warten werden, und eine Kohorte von Ärzt:innen und Azubis, die rackert, was möglich ist, und die am Ende der Schicht (nach 12 Stunden) am Zahnfleisch gehen wird. Kleine und große Dramen, Skurrilitäten, Leid und Hoffnung, die Welt in der Notaufnahme. Jede:r Protagonist:in fein gezeichnet, großartiger Cast. Erschöpfend, aber nicht depressiv. Und man sitzt davor und möchte wissen, wie es weiter geht. Ein neuer Standard für Drama-Serien.
(HBO)
Helmuth Bronnenmayer, Antje Hochholdinger und 8 andere13 Kommentare-
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The Pitt gehört zum Besten, was ich jemals an Serien gesehen habe. Nach einer Folge fühle ich mich fast so mitgenommen wie die Belegschaft in dieser Notaufnahme, trotzdem oder genau deshalb möchte man sofort weiterschauen. Bin jetzt in Staffel 2 – bislang kein bisschen an Dramatik verloren.
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The Pitt gehört zum Besten, was ich jemals an Serien gesehen habe. Nach einer Folge fühle ich mich fast so mitgenommen wie die Belegschaft in dieser Notaufnahme, trotzdem oder genau deshalb möchte man sofort weiterschauen. Bin jetzt in Staffel 2 – bislang kein bisschen an Dramatik verloren.
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Danke für den Tipp! Wir haben gestern die ersten beiden Folgen gesehen und machen definitiv weiter damit.
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Hab mich bislang davor selbst bewahrt, denn Spitalsserien gibt’s ja wie Sand am Meer. Nach den beinahe euphorischen Berichten, werde ich der Serie gnädigerweise 😁 eine Chance geben.
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Ich schau The Pitt gerne, aber es macht mich immer wieder wuggi, dass das gesamte ärztliche Personal immer und überall ein Stethoskop um den Hals hängen hat. Nicht nur, dass die Serie in der Notaufnahme spielt und nicht in der Pulmologie – die Dinger sind bitteschön auch im Weg, wenn man was Ernsthaftes zu tun hat.
Und es verstört mich, dass während einer OP einfach der Chef im Sweatshirt durch die Tür treten kann und nach einem kurzen Wortwechsel wieder geht. Bei derartigen hygienischen Zuständen müsste die Sterberate durch die Decke gehen.
Aber abgesehen davon finde ichs spannend und kurzweilig.-
@SowieSu Ich habe zuletzt lange im Netz zur Serie und ihrer Authentizität recherchiert. Niemand der zuschauenden Mediziner:innen und Assis stört sich an den umgehängten Stethoskopen, Einwände kommen maximal in Communities von Zuschauerseite. Es gibt beim Personal grob gesagt 2 Meinungen: Die einen tragen es am Gürtel, weil es am Hals stört (und in Extremfällen zu Strangulierungen führen kann), die anderen tragen es um den Hals, weil die Gürtelanbringung nicht ideal ist und es auch in der Tasche nicht leicht zu greifen ist. Und vor allem im englischsprachigen Raum ist das Stethoskop tatsächlich ein „Erkennungsmal“ für das ärztliche Personal – im Gegensatz zum Pflegepersonal – weil erstere nicht unbedingt Arztkittel tragen (müssen).
Was wirklich eigenartig ist: dass sogar die Administratorin ein Stethoskop trägt, die praktisch nie mit Patient:innen in Berührung kommt.
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@manfredini Danke fürs Recherchieren. Ich bin weiterhin etwas baff. Ich war noch nie in einem amerikanischen Krankenhaus, und damit hätte ich nicht gerechnet.
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@SowieSu Vielleicht ist es aber auch ein „akzeptierter“ Fehler – so wie es nach wie vor quietschende Reifen im Sandstaub gibt oder Revolver mit 37 Schuss Munition oder Autofahrer, die auch in US-Großstädten immer am Zielort einen Parkplatz finden oder oder…
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Thomas Kalkus-Promitzer (bearbeitet)
Ich finde es faszinierend, wie fertig die Protagonist:innen im Laufe der Staffeln ausschauen. Das kann doch nicht nur Makeup sein? Wurden die mit Schlafentzug gequält?
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@Sky Das dürfte wirklich Makeup und Inszenierungsqualität sein, was ich gelesen habe. Denn sie haben das tatsächlich über Wochen gedreht.
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