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Der Weg von der Tragödie zur Farce wird immer kürzer.
Ich folge gespannt der Auseinandersetzung zwischen Klenk und den Bohrn-Menas auf Facebook. Heute hat auch der OGH seinen (gewichtigen) Senf dazugegeben. Was immer das dann im Einzelfall heißen mag.
Jimmy Müller, Siegi Lindenmayr und 2 andere13 Kommentare-
Vielleicht kann ja der Milo Rau vermitteln 😄.
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@lovion das ist ihm sicher eine Schuhnummer zu klein.
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@Manku Zum freigewordenen Termin im Intercont stattdessen Klenk vs. Bohrn Mena. Das hätte doch was.
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@mikeemesser eine hervorragende Idee!
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@mikeemesser und was soll das bringen, wenn zwei puberdierende Gockel aufeinander losgelassen werden?
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@Manku Weiß net. Das Publikum kann dann entscheiden, wer recht hat. Ganz in Milo Raus Sinn, oder? 🙂
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Klenk hat in seinem kürzlich erschienenen Leitartikel mMn auch ein paar Dinge zusammengwürfelt. Aber grundsätzlich teile ich seine Ansicht, dass ein Schlichtungsverfahren ein guter Ansatz wäre.
(ich würde immer noch bevorzugen, die Verantwortung auf die Plattformen zu schieben, statt mit einem Pflaster ein Problem lösen zu wollen, aber maybe that’s just me)Neu ist die ganze Thematik bezgl. der Verantwortlichkeit für die Inhalte dritter jedenfalls nicht und so oder so muss das wohl einfach einmal durchjudiziert werden.
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@jhaslauer Die Verantwortung auf die Plattformen zu schieben ist der völlig falsche Ansatz, denn damit gibst Du ihnen de facto Polizeigewalt und erhöhst außerdem die Gefahr des Overblockings.
Ich bin dafür, dass, so wie im realen Leben, die Plattformen dafür zahlen müssen, dass der erhöhte Polizeiaufwand finanziert wird. Und, ich bin dafür, dass die Polizei entsprechend ausgestattet wird, um diesen Aufgaben nachkommen zu können.
Aber ich bin definitiv gegen die Aufweichung des Plattformprivilegs, das führt uns nur in eine Gesellschaft von Denunzianten und Hilfssheriffs und letztlich der Privatisierung der Strafverfolgung.
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@mikeemesser war schlecht formuliert. Ich versuche es mal anders.
Aktuell bist du mWn ja auch als Betreiber eines Diskussionsforums verantwortlich und musst „strafrechtlich relevante“(*) Inhalte (Postings jeder Art, also Ausgangspostings in einm Thread wie auch Kommentare) „zeitnah“(*) „ab Kenntnisnahme“(*) löschen. Und ich sehe nicht, warum das für Facebook (oder auch hier in der black.box) nicht ebenso gelten sollte.
(*) Das war bislang etwas unspezifisch geregelt, im DSA ist man da ja mittlerweile spezifischer. Die Problematik ist hier sicherlich das zweifelsfreie Erkennen der strafrechtlichen Relevanz wie auch das Abschätzen gegen Punkte wie zB Meinungsfreiheit. Eine Gefahr des Overblockings wie auch des Silencings hast schon damit sowieso immer.
Wenn wir von einem „normalen, ernsthaften“ Umgang ausgehen, werdet ihr hier wohl auch einen Kommentar in einem Thread mit sagen wir Holocaustleugnung oder Nazi-Parolen umgehend löschen, wenn ihr darüber informiert werdet oder selbst entdeckt. Und wenn ihr das nicht tut, ist es meiner Ansicht nach auch ok, wenn ihr für das absichtliche Nicht-Löschen die Verantwortung übernehmt. Und ich gehe auch davon aus, dass ihr diese Verantwortung nicht auf jene Person schieben wollen würdet, die einen Thread eröffnet, in dem dann als Kommentar das zu löschende Posting steht. Und wohl auch nicht auf jene Personen, die durch ein Like das Originalposting (so ihr algorithmische Reihungen hättet) supportet. Das ist aber gerade der aktuelle Punkt: Veronika und ihr Mann wollen sich gegen den Hasskommentar wehren, indem sie gegen Personen vorgehen, die ihn gar nicht geschrieben haben. Und diese Strategie ist überhaupt nur deshalb ins Rollen gekommen, weil sich Meta de facto nicht für da Entfernen von Hasskommentaren interessiert.
Ebenso haben sie kein ernsthaftes Interesse am Entfernen von Werbung auf Basis von Identitätsdiebstahl und DeepFakes, weil sie an der Werbung verdienen.
Und vor diesen Verantwortlichkeiten drücken sie sich.Ich bin nicht dafür, das Plattformprivileg aufzuweichen. Aber man darf auch nicht ignorieren, dass SoMe-Plattformen wie Meta durch Algorithmen aktiv in die Content-Gewichtung eingreifen und deshalb anders behandelt werden müssen als neutrale Hosting-Anbieter.
Ich bin aber sehr wohl dafür, dass das „Notice-and-Takedown“ angemessen ernstgenommen und umgesetzt wird. Das ist bei den großen Plattformen nicht der Fall.Und für diesen Ablauf gäbe es ja auch die Trusted Flagger. Aber wir wissen ja, wer Probleme mit HateAid oder auch Zara hat (Und ja, das ist komplexer bei Zara, ich weiß)
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@jhaslauer Es geht um die Haftung. Dass die Plattform mithaftet, wenn sie trotz nachweislicher Kenntnis etwas nicht löscht, ist eh o.k., zumindest im strafrechtlichen Sinn (aber zum Beispiel nicht zivilrechtlich oder urheberrechtlich).
Aber so zu tun, dass die Plattformen qua Existenz Gefährder wären und den Job der Polizei und der Staatsanwaltschaften machen müssen, ist nicht o.k.
Und auch die Position der “Trusted Flagger” sehe ich kritisch: Entweder, etwas ist erlaubt, oder etwas ist nicht erlaubt. Um das festzustellen, braucht man keine trusted flagger.
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@mikeemesser
Bin ich eh bei dir.Ad Trusted Flagger: Ich sehe das Problem, dass es in einzelnen Rechtsfragen immer wieder nicht einfach zu beurteilen ist, ob etwas strafrechtlich relevant ist. Gerichte sind ständig mit dieser Frage konfrontiert und müssen diese, weil es eben oft nicht so supersonnenklar ist, in längeren Verfahren klären, Kontext herstellen, einordnen, bewerten. Für Laien ist das daher oftmals nicht machbar.
Trusted Flagger wären meiner Ansicht nach genau diese Zwischenstufe, da sie aufgrund ihrer Expertise und Erfahrung eine gute Einordnung liefern können und damit als Zwischenpuffer für beide Seiten dienen. Und es könnte damit auch den ganzen Ablauf beschleunigen, weil wir ja in Summe schon über eine andere Menge an Meldungen sprechen, als zB im Vergleich zu einer Plattform wie hier, die ja ein (auch durch euch mit-) moderiertes Forum ist.
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@jhaslauer Wie gesagt, das ist eine grundrechtliche Frage. Wenn Trusted Flagger nur strafrechtlich relevantes flaggen, dann bin ich der Meinung, dass das der Job der Polizei wäre (siehe mein vorheriges Posting).
Wenn sie nur flaggen, was irgendwem nicht gefallen könnte, dann geht das für meinen Geschmack zu sehr in Richtung Gesinnungspolizei. Also ich brauche die eigentlich nicht.
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Ein eigenwilliges Paar, ich durfte sie for 10-11 Jahre sehr nah kennenlernen. Sie ist speziell.
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