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Tschernobyl und die Atomkraft....
Diese Woche jährt sich die Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl zum vierzigsten Mal. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Personen in dieser Runde noch persönliche Erinnerungen an diese Tage haben. Meine Idee: erzählen wir einander diese Erinnerungen… Wer beginnt?
Reinhard Leitner, Susanne Schandl und 2 andere8 Kommentare-
Ich kann mich erinnern, dass wir damals angewiesen wurden, auf Gemüse zu verzichten.
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Mich haben die Radionachrichten aus dem Radiowecker damit aufgeweckt. War unschön.
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Keine Schwammerln, kein Wild, drinnenbleiben.
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Ich war im Sudan, Wad Medani, in einer Forschungsstation, lauter arabisch sprechende Menschen um mich, ca 42°C, 3 Monate ohne es je zu schaffen telefonisch eine Verbindung nach Europa zu bekommen, nur Luftpostbriefe, und an diesem Tag im großen Aufenthaltszelt 1 arabische Fernsehsendung und ich bekomme so irgendwie das Unglaubliche mit!
Erster Kommentar der Einheimischen: dann werden wir aus Europa sicher die verstrahlte Milch etc bekommen; und die hatten recht.
Ich ohne Verbindung damals in Sorge und Ungewissheit wie es Verwandten etc wohl geht.
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Keine Beeren und keine Milch sollte wir trinken, wahr damals Schulkind.
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Ich kann mich noch erinnern, dass die Sandkisten mit Planen abgedeckt wurden und die Kinder nicht darin spielen durften, bis der Sand ausgetauscht worden war.
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Ich erinnere mich, dass mich meine Eltern nach Frankreich geschickt haben, alleine, weil ich nicht im Haus einsperrbar war. Ich was 6 Jahre alt und gewohnt, im Wald und auf den Feldern zu spielen. Und dass ich keinen Röhrlsalat mehr essen durfte.
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Musste immer über feuchte Fussmatten ins Haus schlurfen. War lustig, für mein inneres und äusseres Kind damals 🤗
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