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Ok, also hier nochmal mein Kommentar von gestern Abend:
Geht es nur mir so, aber ich hab den Eindruck, dass die Moderatorin, Frau Schnabel, dem Hafenecker unendlich mehr Redezeit zugestanden hat, als allen anderen. Jedenfalls hat sie seinem permanenten Unterbrechen der anderen nichts entgegengesetzt. Ziemlich maue Moderation…
Alexander Kalab und Clemens Schuster3 Kommentare-
Ich habe mir schon lang als Regel aufgestellt, keine politischen Talksendungen mehr zu konsumieren, da der Erkenntnisgewinn minimal und das Auf- und Erregungspotenzial maximal sind; gestern Abend war im linearen TV ORF in der ZIB2 dann doch unter den besseren Angeboten, und wir hatten den Stream schlicht nicht wieder abgeschaltet. Allein die Besetzung der Gästeliste: sehr schwierig, zumal wenn der langjährige ORF-Korri Ernst Gelegs parallel bei Servus TV spricht. Und ja, Schnabl hatte wenig Erfolg, die zT absurden Hafenecker-Frames einzufangen oder zurückzuweisen. Am Ende ist es ja geplantes Eskalieren, weil Hafi – wie viele andere auch – genau wissen, dass sie sich ihre Clips für SoMe zurechtlegen müssen. Aus diesem Grund hat er auch 2x, wenn ich mich recht erinnere, das Thema „Debanking von alternativen Medien“ reingebracht.
Vermutlich muss man diese Formate unter den aktuellen Bedingungen aus den öffentlich-rechtlichen Medien herausnehmen. Sie sind demokratiegefährdend.
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@hofrat Ja eh. Gestern bin ich halt auch nach dem Tatort und der ZIB2 hängengeblieben…. Es ist aber schon immer wieder interessant, mal in den ö-r Rundfunk reinzuschauen, um zu sehen, was die machen. Talkformat wäre an sich super, hängt aber klarerweise komplett von der Moderation und den geladenen Gästen ab. Und das funktioniert bei „Im Gespräch “ gar nicht (hab das auch schon ein zweimal zu anderen Themen bemerken müssen.)
Weil zB: Warum muss man dem Hafenecker überhaupt so ein Forum bieten???
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@NinaLeone Es ist ja weniger „Hafenecker ein Forum bieten“ als dass das Konzept, mit extremen (rechts-) (links-) (national-) populistischen Parteien irgendwie umzugehen. Was wir aus Macron und jetzt Magyar lernen, ist doch dass ausschliesslich (das Versprechen auf) ehrlich bessere Politik die Leute von den Populisten wegbringt. Nach 35 Jahren in Österreich hätten wir das wirklich lernen können, dass weder totschweigen noch konstant aus der moralischen Überlegenheitspost zu fingerpointen auch nur einen Milimeter weit hilft, diese Bagage im Zaum zu halten.
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