• Kickl Interview

      Kickl kritisiert fleissig die „Systemparteien“. Er hat eigentlich nie ausserhalb des Systems gearbeitet, die FPÖ kassiert brav Parteienförderung. Er steht mit beiden Beinen im „System“ schafft es aber, sich als Aussenstehender zu positionieren. Warum?

      Georgina Nagashi, Heidi Bellio und 4 andere
      5 Kommentare
      • Weil er so unbeliebt ist. Dankbare Rolle. Da kann man sich leicht als Outlaw inszenieren.

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        • Ich finde das Argument, dass Kickl „Teil des Systems“ sei, schwierig. Nehmen wir mal an seine Kritik ist ernst gemeint, was wären denn seine Optionen, um eine Veränderung zu bewirken. Außerhalb des Systems wird das nur sehr schwer gelingen.

          Für mich ist die Frage eher, was es über unser System aussagt, dass man es ganz offensichtlich realtiv einfach austricksen kann, indem man sich fundamental dagegen positioniert. Wenn man jetzt also Kickl als Teil des Systems darzustellen versucht, bedient das nur seinen Narritiv, des verrotteten Systems. Indem man versucht Kickl anzupatzen und damit aber auch unsere Demokratie anpatzt.

          • @BaeckBlog Teil des Systems zu sein als „anpatzen“ zu bezeichnen, ist Teil des Problems. Vielmehr ist es sinnvoll Kräfte, die im System arbeiten, auch als solche zu benennen. Damit wird auch klar kommuniziert, dass eben dieses auch kritische Stimmen zulässt.

          • Der Begriff „Systemparteien“ stammt ja von den Nazis und bezeichnete das „Weimarer System“ – und damit die demokratische Ordnung in Deutschland. Ungeniert wird das nun wieder zur Abwertung bemüht

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            • Damit beweist sich wieder mal welchen Geistes Kind die FPÖ ist, ich kri