-
Weissmann will also 4 Mio EUR „vom ORF“ – well, „vom ORF“ = die Jahresgebühren von gut 22’000 (!) Gebührenzahler*innen, oder dem Äquivalent aller Einwohner*innen von etwa Baden, oder Krems, oder Traun, oder Wolfsberg, oder Lustenau, oder Leoben, oder Amstetten, oder Kapfenberg…
Alexander Kalab9 Kommentare-
Er fordert es ja nicht von den KremserInnen, sondern vom Unternehmen. Nun kann man diskutieren, wer für den Schlamassel verantwortlich ist, aber arbeitsrechtlichen Forderungen gegen Rundfunkgebühr auszuspielen, ist schon etwas kurz gedacht. Prinzipiell sind wir uns jedoch einig, dass der ORF neu aufgestellt werden muss. Ich bin für die Stärkung und Entpolitisierung des ÖRR. Alleine die Diskussion um Riess-Hahn hat gezeigt, wie verfahren der Karren im Moment ist.
3 -
Naja, ich finde es auch eine Frechheit, aber wenn es ihm gelingt, das Gericht zu überzeugen, dann steht es ihm zu… Ich glaube, er braucht eine große Zahl, um einen Vergleich zu erzielen, der ihn freut…
1 -
Wenn’s im rechtlich zusteht, sollten sich jene, die diese Situation herbeigeführt haben die Konsequenzen ziehen.
1-
@Manku wie könnte das aussehen? Stiftungsräte bekommen eigentlich kein Geld.
-
@lovion dann sollen sie das Feld räumen, wenn sie nicht in der Lage sind gesetzeskonform zu handeln
-
@lovion Zumindest nicht direkt.
-
@BaeckBlog das ganze Ding muss völlig neu aufgestellt werden. Gibt es best practice? Ich bin im Moment so draussen aus dem Thema.
-
@lovion Meiner Meinung nach ist das Wahnsinn, dass Stiftungsräte nichts bezahlt bekommen. Wenn man die größte Medienanstalt des Landes beaufsichtigt, dann soll man das auch nicht ehrenamtlich machen. Ansonsten führt das dann dazu, dass zwei Agenturmenschen den Stiftungsrat leiten und dadurch natürlich keinerlei Vorteile bei der Kundenaquise haben. Obwohl in Österreich wäre das dann wohl trotz Bezahlung so.
-
@BaeckBlog eben und nicht nur in Österreich. Ich war eigentlich auch der Meinung, dass Korruption vermieden wird, wenn Menschen in wichtigen Positionen ordentlich entlohnt werden. Inzwischen ist diese Meinung stark ins wanken geraten – es gibt leider immer mehr, die den Hals ganz prinzipiell nicht voll genug bekommen, egal wie viel ihnen in den Rachen geworfen wird. Es ist eine überheblich-grindige Weltsicht, die korrupt macht, nicht das etwaige geringe Entgeld.
-
-
-
-