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Für ein gerechtes Budget
„Verschlechterungen im Sozialen schlagen sich direkt in teuren Folgekosten nieder. Das Fehlen dieser Angebote wird Folgekosten erzeugen, die alles andere als billig sind: weniger Krisenintervention, weniger Integration, weniger Wohnsicherung, weniger Jugendausbildung. Die Folgekosten, die bei Delogierung, Obdachlosigkeit, Kinder- und Jugendhilfe, Schuldenberatungen etc. aufschlagen, werden unterschätzt.
Kinderarmut kostet die Volkswirtschaft 17 Milliarden Euro im Jahr, berechnete die OECD, Schulabbruch 1,1 Milliarden, so die Universität Linz.
Der Sozial- und Gesundheitsbereich hat gerade in der Krise eine auch ökonomisch stabilisierende Funktion, weil er Teilhabe sichert und Nachfrage über den Konjunkturzyklus bereitstellt. Soziale Dienstleistungen wirken als „automatische“ Stabilisatoren. Soziale Dienste sind auch deshalb konjunkturell interessant, weil sie regional und in strukturschwachen Regionen Jobs schaffen.“
Peter Ducret-Novacek, Susanne Schandl und 4 andere2 Kommentare-
Dummerweise gibt es so gar nicht Wenige, die nur die aktuellen sozialen Kosten streichen wollen, damit der Staat endlich Steuern senken kann…
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Das gilt übrigens ebenso für Umweltschutz, Gesundheit und mehr. Vorbeugen ist billiger als die Schäden zu beheben.
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