Aktuelle Zeit: 5. Februar 2012, 15:04
   
Text-Größe

Grüne Wirtschaft

Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Bankenrettung, Budgetloch, Arbeitslosigkeit - und wie geht's weiter?

Moderation: Gerald König

Grüne Wirtschaft

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 13. August 2010, 16:40

Und dann gibt es auch die Grüne Wirtschaft, seit 1999.
Warum ich die erst 2005 gewählt habe? Wegen mangelnder Demokratie in der Kammer darf jeder nur in der eigenen Fachgruppe wählen und wenn dort wie z. B. bei den Kleintransporteuren niemand kandidiert, konnte man 2000 also nur schwarz, rot oder blau wählen, eventuell Namenslisten.
In der Industrie kann man - wie in der Volksrepublik China (wie es in Nordkorea, Kuba, Vietnam und Laos ist, weiß ich jetzt aber nicht ...) - immer genau einen Kandidaten wählen, das war doch bei jenem Maler, der Europa und die Welt erobern wollte und den Geburtstag von Miró, Georg Eisner und meiner Jüngsten verhunzt, wohl auch nicht viel anders ...

Ach ja, da gibt es noch eine Industrie-Fachgruppe: die Film- und Musikindustrie und da gibt es neben den fixen, der Industriellen-Vereinigung vorbehaltenen einzelnen Gruppen (z. B. Stahlindustrie, Chemische Industrie) tatsächlich auch die Möglichkeit, grün zu wählen.
So viel zur Demokratie in einer Institution, die Leitl und Co missbrauchen wollen, wo rot und eigentlich eher orange als blau (RFW) auch nur Posten und Pöstchen lukrieren wollen, wo blau bedeutungslos ist und es genau eine Opposition gibt, die fallweise je nach Bundesland schon in der Nähe von 10 % ist (Details können sicher erfragt werden, ich bin nur ein einfaches Mitglied und nicht im Vorstand).
Zuletzt geändert von Dieter Henkel am 14. August 2010, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: OT-Teil in kleinerer Schrift und Lesbarkeit verbessert
Peter Thomas Suschny
 

Re: Grüne Wirtschaft

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 22. August 2010, 09:44

Nun, lauter Angestellte/innen hier?
Kaum zu glauben. Der Trend der letzten 15 - 20 Jahre ist doch immer mehr "Neue Selbständige", ich weiß nicht, ob die diversen Gewerkschaftszeitschriften übertreiben, wenn sie von Putzkräften mit eigener Sozialversicherungs-Anmeldung und eigenem Werkzeug schreiben, aber Grafiker/innen, Journalisten/innen, EDV-Menschen werden doch immer öfter als "Free lancer" oder sonst wie auf den Markt geworfen, besser als arbeitslos ist es zumindest für alle, die noch kaum Arbeitslosen-Beiträge bezahlt haben.
Und mit neuen Ideen haben schon viele zumindest einige Jahre überleben können, ich denke da ganz typisch an den 7. Bezirk, wo entlang der Westbahnstraße ab der Kirche bis in die Siebensterngasse hinein und die Neubaugasse übersät von Geschäften sind, die mit bunten Auslagen Mode, Accessoires, Spielwaren, ... verkaufen.
In der Lange Gasse, dort wo die Straßenbahn von der Laudongasse Richtung Spitalgasse schwenkt, sind einige Spielwaren-Geschäfte, die danach aussehen, auf Zweithand-Spiele spezialisiert zu sein; kann sich doch (ich nehme auch mich nicht aus!) kaum wer leisten, seinen Kindern ständig das allerneuste zu kaufen.
Peter Thomas Suschny
 


Zurück zu Wirtschaft

Unterstützt durch

anema




Login Form