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Wiener Verkehrspolitik

Diskussionen zur Politik in der Bundeshauptstadt.

Moderation: Susanne Ofner

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 4. November 2011, 23:09

Gerhard Eichberger hat geschrieben:Kritzendorf - Wien Heiligenstadt - Wien Penzing - Wien Speising - Wien Ober Hetzendorf - Wien Inzersdorf - Wien Rothneusiedl - Wien Oberlaa - Kledering - Bruck a. d. Leitha - Neusiedl am See


voll dafür! allerdings glaub ich dass es zwischen penzing und speising nur die verbindung über hütteldorf gibt, wo der zug umdrehen müsste.
die donauländebahn würd ich jedenfalls nicht mit der fjb verbinden, sondern mit der vorortelinie.
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Harald Silvio Frassine
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Kurt Radowisch » 4. November 2011, 23:55

Ich denke, es wäre problemlos möglich, die Schnellbahn S45 über die Station Handelskai hinaus bis zum Praterkai (zur S80) und darüber hinaus zu führen. Das Gleis liegt bereits, und das ist ja bekanntlich das Teuerste an einer Bahn. Man müßte nur darauf fahren.
Daß man dann in weiterer Folge die Stationen barrierefrei umgestalten müßte, ist unabdingbar, aber das muß (und kann) nicht von jetzt auf gleich geschehen, das wäre ein Projekt auf ein paar Jahre.
Aber zuerst muß die Bahn einmal fahren, der Rest ergibt sich dann irgendwie von selber, besonders, wenn die Strecke von den Fahrgästen auch angenommen wird.

LG Kurt
Kurt Radowisch
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Dieter Henkel » 5. November 2011, 09:17

Kurt Radowisch hat geschrieben:Ich denke, es wäre problemlos möglich, die Schnellbahn S45 über die Station Handelskai hinaus bis zum Praterkai (zur S80) und darüber hinaus zu führen. Das Gleis liegt bereits, und das ist ja bekanntlich das Teuerste an einer Bahn. Man müßte nur darauf fahren.

So problemlos ist das nicht. Es gibt dort einfach zu wenig Platz. Der Güterverkehr samt Verschub zum Hafen Freudenau ist hier erheblich und es fehlten die Kapazitäten, würden hier auch noch Personenbahnhöfe errichtet werden.
Dieter Henkel
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Dieter Henkel » 5. November 2011, 09:26

Harald Silvio Frassine hat geschrieben:allerdings glaub ich dass es zwischen penzing und speising nur die verbindung über hütteldorf gibt, wo der zug umdrehen müsste.

Theoretisch gäbe es eine direkte Verbindung. Von Speising kommend kann auch nach rechts zum Westbahnhof abgebogen werden und es existieren Weichen, die genau vor Penzing das "Queren" der Westbahn ermöglichen würden. Hier gibt es wohl eher das Problem der fehlenden Kapazitäten, was mit Einführung des Hauptbahnhofs eventuell gemildert würde. Alternativ könnte man natürlich auch die Durchfahrtsgleise der Westbahn absenken (Kosten-/Nutzenfrage).
Dieter Henkel
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Livia Rohrmoser » 5. November 2011, 15:54

Dieter Henkel hat geschrieben:Öhm, der obige Plan ist aber nicht von den ÖBB, oder meinst du einen anderen?


Okay, okay, irgendwann werde ich das sinnerfassende Lesen noch lernen...
Livia
Männer sind Schweine. Aber jede will doch ab und zu mal Schwein haben.
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Livia Rohrmoser
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Adrian Heister » 21. März 2012, 11:23

Andreas Beer hat geschrieben:Stimme dir zu, dass zwar Wien viel an Radwegkilometern vorzuweisen hat, diese aber manchmal ziemlich hirnrissig geplant und verwirklicht wurden.
Aber ich sehe keine Besserung in Sicht: auch manche Radwege, die von den Grünen geplant bzw. durchgesetzt wurden, sind um keinen Deut besser und teilweise genauso dämlich und gemeingefährlich.



Ja, das ist selbst mir in meiner kurzen Zeit in Österreich nicht entgangen!
Adrian Heister
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Dieter Henkel » 21. März 2012, 18:10

Die Radwege werden ja auch nicht von den Grünen geplant sondern von der zuständigen MA irgendwas.
Dieter Henkel
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Julia Braunegg » 22. März 2012, 09:37

Jo. Die MA irgendwas fährt auch nie selber mit dem Rad, glaub ich. Der Radweg auf der Mariahilferstraße stadtauswärts endet einfach im Nichts - was insofern vielleicht egal ist, weil die SUVs dort im Stau eh zu breit sind für den den Autos zugedachten Platz - wenn die links nicht auf der Gegenfahrbahn sein wollen, müssen sie rechts auf dem Fahrradweg sein.

Grmbl. Ich hab am Montag kurz nach dem Ende des Radwegs auf der Mahü eine Vollbremsung vor einer sich plötzlich öffnenden Autotür hingelegt, bin 20 cm von der Tür zu stehen gekommen. Die Autofahrerin hat mich daraufhin angebrüllt, ich hätte zu schauen und müsse doch sehen, dass sie da aussteigen will. Dazu muss ich sagen, dass ich nichteinmal das Einparken gesehen habe, das muss also schon eine Zeit lang her gewesen sein, dass die da eingeparkt hat. Sie hat wohl auf die erste Lücke im Autoverkehr zum AUssteigen gewartet und mich übersehen... leider sieht man von hinten als RadfahrerIn nicht, wenn sich jemand anschickt, die Tür von innen zu öffnen. Ich bin eh dafür, dass die Autos das in Zukunft lautstark melden und blinken. Oder so.

Jedenfalls war ich dankbar, dass ich vor ein paar Wochen ein neues Bike erstanden hab und die Bremsen besser waren, als beim alten, sonst wär ich wahrscheinlich gleich ins AKH weiter gefahren statt ins Training.

=/
Jul
When your mouth drops open, click the shutter. -Harold Feinstein
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Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Susanne Ofner » 22. März 2012, 11:16

Julia Braunegg hat geschrieben:Ich hab am Montag kurz nach dem Ende des Radwegs auf der Mahü eine Vollbremsung vor einer sich plötzlich öffnenden Autotür hingelegt, bin 20 cm von der Tür zu stehen gekommen. Die Autofahrerin hat mich daraufhin angebrüllt, ich hätte zu schauen und müsse doch sehen, dass sie da aussteigen will



Ja, ganz toll :-(
Solche Situationen sind mit ein Grund dafür, warum ich das Radfahren in der Stadt irgendwann aufgegeben habe.
Nach vielen Jahren, in denen ich jeden Weg per Rad zurückgelegt habe, hat es mir irgendwann gereicht, mich ständig von wahnwitzigen Radweg-Konstrukten plus disziplinlosen AutofahrerInnen (Zustauen von Radüberfahrten, nicht blinken beim Abbiegen, keinerlei Sicherheitsabstand einhalten etc.) stressen zu lassen.
Su
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Susanne Ofner
 

Re: Wiener Verkehrspolitik

Beitragvon Andreas Serloth » 22. März 2012, 12:25

Julia Braunegg hat geschrieben:angebrüllt, ich hätte zu schauen

Sie hat zu schauen.

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