Wiener Verkehrspolitik
Diskussionen zur Politik in der Bundeshauptstadt.
Moderation: Susanne Ofner
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Michael Eisenriegler » 19. Dezember 2010, 18:44
Michael Suda hat geschrieben:Der da:ES6?
Ja, cooles Teil! Nur der Wikipedia-Artikel bedarf noch einer kleinen Überarbeitung, denn 42+3 ist nicht 42 und Volt ist kein Maß für Leistung. Aber sonst passt's...
Gewinne ich jetzt eigentlich den blackbox-Award für beinahe unauffälliges off-topic-Schreiben? :-)
cu,
M.
Bitte keine Supportfragen an mich schicken, sondern ausschließlich an Admin! Danke!
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Dieter Henkel » 19. Dezember 2010, 19:00
Musst dich noch ein bisschen bemühen. ;-)
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Susanne Ofner » 19. Dezember 2010, 19:13
Naja, für einen Nachwuchspreis reichts aber allemal :-)
Su
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Gerhard Eichberger » 2. November 2011, 22:17
Gerhard Eichberger
Es gibt jemanden, der sich die Zukunft der Wiener Schnellbahn so vorstellt:
Was meint Ihr dazu?
Also, den Franz-Josefs-Bahnhof aufzulassen (inklusive der Strecke Franz-Josefs Bahnhof - Nußdorf) und die Franz-Josefs-Bahn stattdessen über den Handelskai und Praterstern nach Wien Meidling weiterfahren zu lassen, halte ich nicht für so gut. Es steigen ja in Spittelau viele Leute von der S40 und von den R- und REX-Zügen auf die U6 in Richtung Siebenhirten um, und auch ein nicht unwesentlicher Anteil auf die S45 Richtung Hütteldorf. Demgegenüber dürften nur wenige Leute in Spittelau von der Franz-Josefs-Bahn nach Floridsdorf umsteigen.
Jede Umstellung bedeutet gleichzeitig auch einen Nachteil!
Gerhard
Es gibt jemanden, der sich die Zukunft der Wiener Schnellbahn so vorstellt:
Was meint Ihr dazu?
Also, den Franz-Josefs-Bahnhof aufzulassen (inklusive der Strecke Franz-Josefs Bahnhof - Nußdorf) und die Franz-Josefs-Bahn stattdessen über den Handelskai und Praterstern nach Wien Meidling weiterfahren zu lassen, halte ich nicht für so gut. Es steigen ja in Spittelau viele Leute von der S40 und von den R- und REX-Zügen auf die U6 in Richtung Siebenhirten um, und auch ein nicht unwesentlicher Anteil auf die S45 Richtung Hütteldorf. Demgegenüber dürften nur wenige Leute in Spittelau von der Franz-Josefs-Bahn nach Floridsdorf umsteigen.
Jede Umstellung bedeutet gleichzeitig auch einen Nachteil!
Gerhard
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Dieter Henkel » 3. November 2011, 08:29
Gerhard Eichberger hat geschrieben:Es steigen ja in Spittelau viele Leute von der S40 und von den R- und REX-Zügen auf die U6 in Richtung Siebenhirten um
Das tun sie dann halt am Handelskai. Dafür hätte man direkte Umsteigemöglichkeiten zu U1 und U2 und den wesentlich besseren Zugang zu innerstädtischen Zielen und vor allem zum Hauptbahnhof. Man könnte ja auch eine S31 von Tulln kommend auf die Vorortebahn umleiten. Das ginge sogar ohne Umbauten, schließlich gibt es heute schon vereinzelt Züge, die diese Strecke fahren (irgendein regelmäßig fahrender historischer Sonderzug IIRC).
Allerdings sind das ohnehin Hirngespinste, weil die Stammstrecke keine freien Kapazitäten aufweist, über die man zusätzliche Züge verkehren lassen könnte. Auch für die Verlängerung der S40 ist angeblich nicht ganz so einfach, weil das Frachtaufkommen im südlicheren Teil sehr groß ist. Außerdem gibt es dort nicht unbedingt die Nachfrage - die Lage der Donauländebahn ist eher unattraktiv.
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Livia Rohrmoser » 3. November 2011, 23:37
Dieter Henkel hat geschrieben:Gerhard Eichberger hat geschrieben:Es steigen ja in Spittelau viele Leute von der S40 und von den R- und REX-Zügen auf die U6 in Richtung Siebenhirten um
Das tun sie dann halt am Handelskai. Dafür hätte man direkte Umsteigemöglichkeiten zu U1 und U2 und den wesentlich besseren Zugang zu innerstädtischen Zielen und vor allem zum Hauptbahnhof.
Was mir allerdings abginge, wäre der bequeme Umstieg in die U4. Der geht für die Tullner verloren, wenn ich das richtig sehe.
Livia
Männer sind Schweine. Aber jede will doch ab und zu mal Schwein haben.
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Gerhard Eichberger » 4. November 2011, 07:21
Gerhard Eichberger
Meiner Meinung nach würde aus Richtung Tulln Folgendes mehr Sinn machen:
Behalten wir die S40 in der bisherigen Form (wobei aber die Züge täglich halbstündlich fahren, also auch am Wochenende!) und nehmen wir eine S46 dazu, die halbstündlich folgende Route fährt:
Kritzendorf - Wien Heiligenstadt - Wien Penzing - Wien Speising - Wien Ober Hetzendorf - Wien Inzersdorf - Wien Rothneusiedl - Wien Oberlaa - Kledering - Bruck a. d. Leitha - Neusiedl am See
Das hätte den Vorteil, daß es zwischen Kritzendorf und Wien Heiligenstadt einen 15-Minuten-Takt gäbe. Außerdem wäre der Bahnhof Wien Speising (wo derzeit pro Fahrtrichtung stündlich nur ein Zug [!] fährt) besser angebunden. Und man hätte einige weitere Stationen wieder in Betrieb genommen. Weiters wäre die Strecke eine Verbesserung für die S60, die ja seit einigen Jahren nur mehr sporadisch nach Neusiedl am See fährt (die meisten Züge der S60 enden mittlerweile in Bruck a. d. Leitha).
Was meint Ihr zu diesem Vorschlag?
Gerhard
Meiner Meinung nach würde aus Richtung Tulln Folgendes mehr Sinn machen:
Behalten wir die S40 in der bisherigen Form (wobei aber die Züge täglich halbstündlich fahren, also auch am Wochenende!) und nehmen wir eine S46 dazu, die halbstündlich folgende Route fährt:
Kritzendorf - Wien Heiligenstadt - Wien Penzing - Wien Speising - Wien Ober Hetzendorf - Wien Inzersdorf - Wien Rothneusiedl - Wien Oberlaa - Kledering - Bruck a. d. Leitha - Neusiedl am See
Das hätte den Vorteil, daß es zwischen Kritzendorf und Wien Heiligenstadt einen 15-Minuten-Takt gäbe. Außerdem wäre der Bahnhof Wien Speising (wo derzeit pro Fahrtrichtung stündlich nur ein Zug [!] fährt) besser angebunden. Und man hätte einige weitere Stationen wieder in Betrieb genommen. Weiters wäre die Strecke eine Verbesserung für die S60, die ja seit einigen Jahren nur mehr sporadisch nach Neusiedl am See fährt (die meisten Züge der S60 enden mittlerweile in Bruck a. d. Leitha).
Was meint Ihr zu diesem Vorschlag?
Gerhard
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Dieter Henkel » 4. November 2011, 10:29
Livia Rohrmoser hat geschrieben:Was mir allerdings abginge, wäre der bequeme Umstieg in die U4. Der geht für die Tullner verloren, wenn ich das richtig sehe.
Den hätte man in Landstraße/Wien-Mitte.
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Livia Rohrmoser » 4. November 2011, 20:44
Dieter Henkel hat geschrieben:Livia Rohrmoser hat geschrieben:Was mir allerdings abginge, wäre der bequeme Umstieg in die U4. Der geht für die Tullner verloren, wenn ich das richtig sehe.
Den hätte man in Landstraße/Wien-Mitte.
Stimmt. Habe ich ganz übersehen.
Also ich halte den Plan der ÖBB für gut, wenn sie alle Frequenzen halten können. Und wenn dann nicht im Fall einer Störung der Pendlerverkehr von Nord UND Süd zusammenbricht.
Livia
Männer sind Schweine. Aber jede will doch ab und zu mal Schwein haben.
Re: Wiener Verkehrspolitik
von Dieter Henkel » 4. November 2011, 22:56
Livia Rohrmoser hat geschrieben:Also ich halte den Plan der ÖBB für gut, wenn sie alle Frequenzen halten können. Und wenn dann nicht im Fall einer Störung der Pendlerverkehr von Nord UND Süd zusammenbricht.
Öhm, der obige Plan ist aber nicht von den ÖBB, oder meinst du einen anderen?
Was ich bislang noch nicht aufgeführt habe, ist, dass ich keine Chance sehe von der Donauländebahn (von Norden kommend) zur Stammstrecke zu gelangen - dazu ist das Gebiet zu dicht verbaut. Es gibt lediglich eine Verbindung nahe der Innstraße und die führt nach Süden und wird mW demnächst aufgelassen, da kein Bedarf mehr besteht.
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