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doch rot-grün in Wien?

Diskussionen zur Politik in der Bundeshauptstadt.

Moderation: Susanne Ofner

Rot-Grün hat die letzte theoretische Hürde genommen

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 14. November 2010, 16:06

Wie soeben in den 16h00 Nachrichten auf Radio Wien gehört ist der Pakt mit 98,5 % der Grünen Basis angenommen worden.

Jetzt also werden wir mit Spannung sehen dürfen, wie es sich wirklich entwickelt und der Hazeh darf einmal seine Wanderschuhe für seine vollmundig angekündigten Anti-Demos schon auspacken :-))
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Andreas Beer » 14. November 2010, 19:39

eines muss man den (wiener) grünen lassen: so ein schneller wahlbetrug ist auch ein novum; stichwort van der bellen und vorzugsstimmen
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 14. November 2010, 20:03

das allerdings hinterlässt bei mir auch einen schalen nachgeschmack! ich hab nie verstanden, dass er in wien kandidiert hat. einzig als bezirksvorsteher hätt ich ihn mir vorstellen können.
Politik ist zu wichtig, um sie den PolitikerInnen zu überlassen. Skype Me™!
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Andreas Beer » 15. November 2010, 09:27

gestern im zentrum war ein eher peinlicher auftritt der grünen. vdb hat auch nicht wirklich erklären können, warum es ein skandal ist wenn hc auf den wr. plakaten auftaucht, während er sogar "offiziell" auf vorzugsstimmen wirbt und dann nicht kommt. quod licet jovi...?
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Michael Suda » 15. November 2010, 09:34

Andreas Beer hat geschrieben:eines muss man den (wiener) grünen lassen: so ein schneller wahlbetrug ist auch ein novum; stichwort van der bellen und vorzugsstimmen

Wieso, hat doch bestens funktioniert?

Was haben sich die VdB-Wähler/innen denn ernsthaft erwartet? Dass Maria Vassilakou bescheiden ihren Hut zieht und zur Seite tritt, um dem grünen "Übervater" den Vizebürgermeistersessel zurechtzurücken?

Come on!
Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,
bleibt auch mein Himmel versperrt.
(aus Lehárs Operette "Das Land des Lächelns")
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Andreas Beer » 15. November 2010, 10:06

Ernsthaft erwartet wohl keiner. Ist wohl so wie beim Lottospielen; man erhofft den 6er, erwartet ihn aber nicht wirklich.
Nur beim Lotto weiß man, dass man im Regelfall nicht das bekommt was man sich wünscht. Bei den Grünen ist es halt noch ein Novum, aber vielleicht ist das ihr erster Schritt zu einer "normalen" Partei.
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Stefan Mackovik » 15. November 2010, 15:45

Michael Suda hat geschrieben:
Andreas Beer hat geschrieben:eines muss man den (wiener) grünen lassen: so ein schneller wahlbetrug ist auch ein novum; stichwort van der bellen und vorzugsstimmen

Wieso, hat doch bestens funktioniert?

Was haben sich die VdB-Wähler/innen denn ernsthaft erwartet? Dass Maria Vassilakou bescheiden ihren Hut zieht und zur Seite tritt, um dem grünen "Übervater" den Vizebürgermeistersessel zurechtzurücken?

Come on!


Ich wäre ehrlich eher sehr angefressen gewesen, hätte Vassilakou zu Gunsten von VdB ihren Hut genommen, wäre ich als Grünwähler ziemlich ang'fressen gewesen, weil ich ihn ehrlich gesagt schon nimmer sehen kann.
Der "Professor- Schmäh" hat sich ziemlich abgenutzt.

Was die "Wählertäuschung" betrifft stimmen die Vorwürfe natürlich - doch man sollte sie nicht "den Grünen" sondern dem Professor anlasten - Voggenhuber zB hat da gestern Abend relativ eindeutig Stellung bezogen.
Alfons Haider hat recht.
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Susanne Ofner » 15. November 2010, 15:45

Andreas Beer hat geschrieben:gestern im zentrum war ein eher peinlicher auftritt der grünen. vdb hat auch nicht wirklich erklären können, warum es ein skandal ist wenn hc auf den wr. plakaten auftaucht, während er sogar "offiziell" auf vorzugsstimmen wirbt und dann nicht kommt. quod licet jovi...?


Ich habe den Auftritt überhaupt nicht peinlich gefunden.
Normalerweise schaue ich mir "Im Zentrum" nicht an, weils üblicherweise so was von öd und vorhersagbar ist, was dort geredet wird.

Gestern fand ichs erfrischend. Es machte mir Spaß, van der Bellen zuzuhören und zu erleben, mit welcher Nonchalance er Ingrid Thurnher und den Typen von der Presse schmähstad machte.
Ja, klar, wenn man das hört, möchte man, dass er viel mehr zu sagen hat, weil die Art, wie er es sagt, einfach gut ist. Andererseits: es ist wichtig, dass bei den Grünen eine Nachfolgegeneration zum Zug kommt, und *die* soll jetzt mal das Regieren üben.
Ich fand auch Voggenhuber angenehm und die deutsche Grüne aus München ebenfalls.
Su
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Andreas Beer » 15. November 2010, 16:42

War und bin eigentlich immer noch ein VdB "Fan", dennoch fand ich ihn gestern eben nicht so gut wie sonst. Egal, gottseidank gibts verschiedene Meinungen.
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Re: doch rot-grün in Wien?

Beitragvon Markus Finster » 15. November 2010, 20:03

Andreas Beer hat geschrieben:Bei den Grünen ist es halt noch ein Novum, aber vielleicht ist das ihr erster Schritt zu einer "normalen" Partei.


Also, ich interessiere mich seit vielleicht 18, 20 jahren für (Partei-)Politik. In dieser Zeit wurden schon so oft so viele erste Schritte der Grünen hin zu einer normalen Partei gesehen, vermutet oder befürchtet - und trotzdem ist sie nie dort angekommen. ;-)
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