Aktuelle Zeit: 22. Mai 2012, 03:21
   
Text-Größe

nordautobahn

Erderwärmung, Verkehrspolitik, Energiewende - oder auch nicht?

Moderation: Harald Silvio Frassine

Re: nordautobahn

Beitragvon Mario Lehner » 12. Februar 2010, 10:01

Susanne Ofner hat geschrieben:
Mario Lehner hat geschrieben:
Danke für die Erläuterungen.
Ja, ich verstehe es sehr gut, wenn so einen Job niemand machen will.
Und ich würde mir wünschen, dass auch Ungarn/Polen/sonstige Fahrer zu solchen Bedingungen "nein danke" sagen.

Du meinst, dass es nicht der LKW-Verkehr ist, der CO2-Ausstöße verursacht.
Also so kanns nicht stimmen. Die LKW sind nicht die einzigen, aber selbstverständlich sind sie mitbeteiligt an den Emissionen.
(Mal abgesehen davon, dass es neben CO2 auch einen Haufen anderer vom motorisierten Verkehr produzierten Substanzen gibt, die auch nicht gerade gesund sind).




Ich glaube das würden sich alle hier wünschen,doch für die Ungarn ist es so viel Geld das Sie bei uns verdienen. Zuhause haben Sie nicht mal ein viertel.

Stimmt, der LKW trägt dazu bei, ist aber einer der geringsten Verursacher. Das wird leider in den Medien aber so hingestellt als ob es der LKW ist. Die Wahrheit und der Fakt, sieht aber anders aus.
Mario Lehner
 

Re: nordautobahn

Beitragvon Dieter Henkel » 12. Februar 2010, 10:07

Es geht ja nicht nur um CO2 sondern auch um andere Dinge wie Lärm, Straßenabnutzung, Feinstaub. Und jede Fahrt, die vermeidbar ist, gehört vermieden.
Dieter Henkel
 

Re: nordautobahn

Beitragvon Wolfgang Kamptner » 22. Februar 2010, 22:54

Andreas Beer hat geschrieben:ich bin mir ziemlich sicher, dass zb die einwohner von gaweinstal das ganz anders sehen. und das nicht zu unrecht.


Eine leistungsfähige Umfahrungsstraße hätten die BewohnerInnen von Gaweinstal schon vor 10 Jahren haben können. Aber die hätte ja das Land NÖ zahlen müssen. Da ist eine Autobahn, die v.a. den internationalen Transit anziehen wird, schon „günstiger“, weil die von der Asfinag gezahlt wird. Die Asfinag ist zwar formalrechtlich eine Privatgesellschaft, aber für ihre Schulden (bisher 11,3 Mrd. Euro) haftet zu 100% der Staat. Irgendwann zahlen wir alle diese Gigantomanie also mit unserem Steuergeld zurück.

Überdies führt eine Autobahn auch immer dazu, dass sich die ArbeitspendlerInnen noch weiter von der Stadt ansiedeln werden (billige Baugründe, kurze Anfahrtszeit). Raumplanerisch ist das ein Fiasko.
Wolfgang Kamptner
 

Vorherige

Zurück zu Umwelt

cron

Unterstützt durch

anema




Login Form