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Gerechte Umweltpolitik = Gerechte Sozialpolitik

Erderwärmung, Verkehrspolitik, Energiewende - oder auch nicht?

Moderation: Harald Silvio Frassine

Re: Gerechte Umweltpolitik = Gerechte Sozialpolitik

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 24. Juli 2010, 22:18

die barrierefunktion des gürtels ließe sich ganz einfach verringern: durch entsprechende ampelschaltungen für fußgängerInnen!!!
Politik ist zu wichtig, um sie den PolitikerInnen zu überlassen. Skype Me™!
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Harald Silvio Frassine
 

Re: Gerechte Umweltpolitik = Gerechte Sozialpolitik

Beitragvon Brigitte Grohmann » 24. Juli 2010, 23:37

Die Ampelschaltungen sind wirklich kein Problem, man wartet nicht länger als an anderen großen Kreuzungen. Ich finde da auch keine Barriere, und wie geschrieben, ich geh dort öfter drüber. Aber vielleicht ist das nur in meiner Quergasse so.


brigitte
If some cunt can fuck something up, that cunt will pick the worst possible time to
fucking fuck it up because that cunt's a cunt.
- Tucker's Law
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Brigitte Grohmann
 

Re: Gerechte Umweltpolitik = Gerechte Sozialpolitik

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 25. Juli 2010, 07:58

Ich schließe mich hier völlig der Meinung von der Frau Grohmann an.
Gerade der Westgürtel mit dem Stadtbahn Bauwerk in der Mitte braucht gar keine anderen Ampelschaltungen, in der Mitte kann sich jede/r im Schatten ausrasten, eine links und rechts meist 6-spurige, in manchen Bereichen mit Abbiegespur sogar 8-spurige Autostraße zu queren, da benötigen ja manche bis zu 3 Minuten dazu.
Bei allem Verständnis und Sympathie, auch ich will weniger PKWs, sind sämtliche Denkmodelle, dass der Verkehr auf ein Niveau VOR 1960 retour schrumpft, Illusion. Modelle, die den Verkehr auf ein Niveau VOR 1970 oder von mir aus 1975 retour schrumpft, verfolge ich auch, da sind aber auch noch genügend Liefer- und Service-Fahrzeuge dabei, für die es wenig Sinn macht, 3 Minuten auf einer Kreuzung zu verbringen, um wirklich die am stärksten Geh-Eingeschränkten Menschen abzuwarten.
Natürlich gibt es sogar mechanische bzw. mit E-Motor unterstütze Fahrräder, ähnlich den Speise-Eis-Verkäufern, die ja manchmal auf von Touristen belebten Plätzen ihr Gefrorenes feilbieten, die auch für viele Transporteure gut geeignet sind, ich habe aber mit dem Fahrer dieses Versorgungs-Fahrrads bei der letzten Radsternfahrt Anfang September 2008 gesprochen, das Gerät wiegt an die 120 Kilo; es wird also nicht viele geben, die die Kraft haben, das zu bewegen.
Allen Respekt jenen, die so was haben und regelmäßig bewegen, aber niemand wird allen Ernstes erwarten, dass der Zentralheizungsmonteur oder der Kopiergeräte-Servicierer bzw. die weiblichen Pedants dazu mit 60 Kilo Werkzeug unterwegs sind und ohne ihr eigenes Körpergewicht 180 Kilo Fracht radeln, dann dort 2 bis 4 Stunden arbeiten und nachher noch putzmunter nach Hause oder zurück in die Firma radeln.
Peter Thomas Suschny
 

Re: Gerechte Umweltpolitik = Gerechte Sozialpolitik

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 25. Juli 2010, 08:02

Und wenn der Südgürtel im Zuge der Hauptbahnhof-Baustelle mehr dazubekommt, als die einseitige Baumreihe in den Bereichen 4. und 5. Bezirk bin ich absolut dafür, ich würde sogar nichts dagegen haben, wenn die Stadt die Gebühren dafür den Bürgern in Rechnung stellt, denn das ist nicht so ein Betrag, dass das nicht in einer Woche Extra-Abgabe von Tankstellen bewältigt werden könnte (und die restlichen Wiener Kleintransporteure müssen nicht gefragt werden, für die 9 Leute, die diesmal 2010 die Grüne Wirtschaft in der Fachgruppe gewählt haben, darf ich sowieso sprechen ;-)) )
Peter Thomas Suschny
 

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