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Die Financial Times entdeckt das Glück...

Erderwärmung, Verkehrspolitik, Energiewende - oder auch nicht?

Moderation: Harald Silvio Frassine

Die Financial Times entdeckt das Glück...

Beitragvon Michael Eisenriegler » 19. März 2011, 01:25

...und die Welt steht nicht mehr lang. Kann es sein, daß die Katastrophe von Fukushima tatsächlich eine Wende im Denken einleitet? Wenn sogar schon der Büroleiter der Financial Times Deutschland in Brüssel in seiner gestrigen Kolumne das "Glück" als Messlatte entdeckt und dieses in Gegensatz zum "Wachstum" stellt, dann besteht vielleicht noch Hoffnung.

Leider ist sein Begriff vom "Glück" etwas verkürzt...

Bei der Nachhaltigkeit geht es darum, wie unser Wirtschaftsmodell die Natur schädigt, bei der Glücksfrage darum, wie unser Modell uns selbst beschädigt.


...und er bleibt in seiner Punktation für meinen Geschmack zu unscharf, vor allem, was die nötigen politischen Konsequenzen aus seiner durchaus zutreffenden Problemanalyse betrifft. Aber vielleicht will er seine Leser auch nur nicht überfordern und verängstigen. Der erste Schritt ist jedenfalls getan und geht in die richtige Richtung. Hoffen wir, daß dem noch weitere folgen und daß die Diskussion darüber, wie unser zukünftiges Wirtschaftssystem aussehen muß nicht wieder verebbt, wenn Fukushima aus den Nachrichtensendungen verschwunden sein wird.

cu,

M.
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Michael Eisenriegler
 

Re: Die Financial Times entdeckt das Glück...

Beitragvon Michael Suda » 19. März 2011, 10:28

Michael Eisenriegler hat geschrieben:[hier gekürzt] Der erste Schritt ist jedenfalls getan und geht in die richtige Richtung. Hoffen wir, daß dem noch weitere folgen und daß die Diskussion darüber, wie unser zukünftiges Wirtschaftssystem aussehen muß nicht wieder verebbt, wenn Fukushima aus den Nachrichtensendungen verschwunden sein wird.

In diesem Punkt bin ich leider nicht sehr optimistisch.
Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,
bleibt auch mein Himmel versperrt.
(aus Lehárs Operette "Das Land des Lächelns")
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Michael Suda
 


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