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Schönborn: "Größte Austrittswelle seit der Nazizeit"

Kirchturmverbot? Burka-Pflicht? Buddha-Statuen in Klassenzimmern? Religion ist wieder ein Thema!

Moderation: Michael Eisenriegler

Re: Schönborn: "Größte Austrittswelle seit der Nazizeit"

Beitragvon Susanne Ofner » 19. Dezember 2010, 21:41

Tja, nur:
Sollen die Leute *nicht* austreten, wär das irgendwie gscheiter?
Ich halte die katholische Kirche für strukturell unreformierbar, und die diversen Initiativen von innen wie "Wir sind Kirche" sind ja eh nett und ehrenvoll, aber innerhalb eines absolutistischen Systems natürlich völlig wirkungslos.
Was wäre eine Strategie, um die weitere Radikalisierung, wie von Michael Suda dargestellt, zu verhindern/einzudämmen?
Su
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Susanne Ofner
 

Re: Schönborn: "Größte Austrittswelle seit der Nazizeit"

Beitragvon Brigitte Grohmann » 19. Dezember 2010, 21:58

Sollen sie sich doch radikalisieren. Was man eindämmen muss, ist ihr Einfluss auf das Leben von allen, die nichts mit ihnen zu tun haben wollen.


brigitte
If some cunt can fuck something up, that cunt will pick the worst possible time to
fucking fuck it up because that cunt's a cunt.
- Tucker's Law
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Brigitte Grohmann
 

Re: Schönborn: "Größte Austrittswelle seit der Nazizeit"

Beitragvon Andreas Serloth » 19. Dezember 2010, 23:17

Diesfalls fehlt ihnen wenigstens der direkte Einfluss, da auch die abergläubischen Schäfchen (dann hoffentlich) weitestgehend fehlen. Radikalisierung in klerikalen Binnenstrukturen wäre jedenfalls recht bedeutungslos ohne Kirchenvolk. Natürlich können wir über neue, noch einflussreichere Schnittstellen zu Macht, Politik, Geld etc. spekulieren -- das aber nur in gefährlicher Nähe zu Verschwörungstheorien.

as
Andreas Serloth
 

Re: Schönborn: "Größte Austrittswelle seit der Nazizeit"

Beitragvon Kurt Radowisch » 20. Dezember 2010, 10:54

Brigitte Grohmann hat geschrieben:
Sollen sie sich doch radikalisieren. Was man eindämmen muss, ist ihr Einfluss auf das Leben von allen, die nichts mit ihnen zu tun haben wollen.

brigitte


Ich glaube, daß sich der Einfluß auf mich in Grenzen hält. Der Papst kann hundertmal sagen, wie ich mein Sexualleben zu leben habe, das geht mir beim A.... vorbei.

Und hin und wieder gehe ich halt zu irgendwelchen Feierlichkeiten (Taufe, Hochzeit, Begräbnis etc.), weil ich eingeladen bin. Das Schlimmste daran ist, daß ich mir dabei einen Kulturstrick umbinden muß.

Im Übrigen genieße ich als Ungläubiger die kirchlichen Feiertage und bleibe eben zB am Ostermontag oder Fronleichnam zu Hause, bzw. kriege doppeltes Geld, wenn ich trotzdem arbeiten muß.

LG Kurt
Kurt Radowisch
 

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