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Gesellschaftlicher Vergleich

Einzug, Zuzug, Nachzug, Flucht. Assistenzeinsatz vs. Rehaugen. Deutsche im Hörsaal, Tschetschenen in Traiskirchen und Türken am Bau. Oder umgekehrt?

Moderation: Julia Braunegg

Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Helmuth Korn » 23. März 2010, 09:17

Susanne Ofner hat geschrieben:Wieso?
Die Öztürks könnten dieselbe Staatsbürgerschaft haben wie die Rosenkranzs.


wenn sie österreichische staatsbürger sind stellt sich für mich die frage was für leistung sie vom staat beziehen, denn arbeiten dürfen sie ja dann.
Helmuth Korn
 

Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Brigitte Grohmann » 23. März 2010, 09:20

Familienbeihilfe? Gratismitversicherung (für 11 Leute)? Arbeitslos oder vom Staat erhalten (als Abgeordnete...)?


brigitte
If some cunt can fuck something up, that cunt will pick the worst possible time to
fucking fuck it up because that cunt's a cunt.
- Tucker's Law
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Brigitte Grohmann
 

Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Friedrich Stockhammer » 26. März 2010, 14:40

Susanne Ofner hat geschrieben:Und nun ändern wir den Namen. Die Familie heißt nicht Öztürk, sondern ... Rosenkranz (die restlichen Parameter passen weiterhin ...)
Was nun?


Ich weiß es ist ein heißes Eisen und ich zähle mich nicht zum rechten Rand!

Auf der einen Seite werden »wir« von Anhängern des rechtsextremen Gedankengut's nahezu täglich über diverse »Bedrohungen« informiert.

Auf der anderen Seite gehen vielleicht die Parteien der Mitte (gilt IMHO für den gesamten EU Raum) doch etwas zu sorglos mit fanatischen Religionsanhängern um.

Was soll »man« von Allem halten?

Vor Allem wünsche ich mir für »unsere« Kinder und Enkeln ein freies und friedvolles Europa des »Miteinander« und keinesfalls Verhältnisse wie in Libanon, die auch einmal die Schweiz des Nahen Ostens genannt wurde und wo man friedlich leben konnte bis die Extremisten, Fanatiker alles »in die Hand genommen« hatten!

Für mich gilt ohne Ausnahme, ohne Wenn und Aber:
Jede Religion hat die Demokratie, die Trennung zwischen Staat und Religion, die freie Religionswahl, den freien Wechsel zwischen Religionen - zu achten, zu respektieren und dies auch so zu leben!
Sie darf auch keine parallele Rechtssprechung aufbauen, dafür ist ausschließlich der Staat zuständig!
Zudem hat sie den Gleichheitsgrundsatz zwischen Mann und Frau und auch zwischen verschiedenen Ethnien zu achten, zu respektieren und dies auch so zu leben!
Dies ist für alle Zeiten zu garantieren! Wenn notwendig sind die religiösen Schriften anzupassen!

Das Ganze gilt natürlich »sinngemäß« auch für Alle politischen Parteien!

Die von mir angeführten Grundrechte sind unteilbar und als Konsens zu sehen wie man miteinander umgehen soll. Wer (auch immer) diese Grundrechte beharrlich verweigert und ständig andere Ziele verfolgt (z.B. diesen Konsens abzuschaffen) hat hier als Einwanderer nichts zu suchen.

Auch wenn vielleicht manche hier die christliche/katholische Kirche als Übel ansehen - sie müssen auch bedenken es sind (trotz der vielen Fehler) die Wurzeln unserer Gesellschaftsform.

Ich habe nichts gegen den Islam und auch nichts gegen die Türken, wenn sie unsere westliche Lebensform akzeptieren und nicht zu unterwandern versuchen bzw. hier eine Parallelgesellschaft aufbauen. Dazu gehört aber auch ein gewisses Maß an Kritikfähigkeit in Fragen der Religion!

Das Eine (rechter Rand) ist auch mit dem Anderen (Ausländerhass) irgendwie untrennbar verbunden .... man braucht halt ein »Feindbild«
.... und das wird von den anderen Parteien am »Silbertablett« geliefert, da diese selbst nicht wissen wie sie damit umgehen sollen ohne als Ausländerhasser abgestempelt zu werden!

... eine verdammte Zwickmühle ....
cu
Fritz
Friedrich Stockhammer
 

Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Brigitte Grohmann » 26. März 2010, 15:00

Friedrich Stockhammer hat geschrieben:Jede Religion hat die Demokratie, die Trennung zwischen Staat und Religion, die freie Religionswahl, den freien Wechsel zwischen Religionen - zu achten, zu respektieren und dies auch so zu leben!
Sie darf auch keine parallele Rechtssprechung aufbauen, dafür ist ausschließlich der Staat zuständig!
Zudem hat sie den Gleichheitsgrundsatz zwischen Mann und Frau und auch zwischen verschiedenen Ethnien zu achten, zu respektieren und dies auch so zu leben!
...
Auch wenn vielleicht manche hier die christliche/katholische Kirche als Übel ansehen - sie müssen auch bedenken es sind (trotz der vielen Fehler) die Wurzeln unserer Gesellschaftsform.

Alle diese schönen Dinge, die du forderst und die wohl alle hier unterschreiben können, mussten unsere Vorfahren der katholischen Kirche mühsam entreissen.
Demokratie? Trennung von kirche und Staat? Religionswahl? Parallele Rechtssprechung (gibts noch immer!)? Gleichheit von Männern und Frauen? Sicher nicht meine Wurzel, und eher nicht eine Wurzel von freien säkularen Demokratien.


brigitte
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Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Friedrich Stockhammer » 26. März 2010, 15:14

Brigitte Grohmann hat geschrieben:Alle diese schönen Dinge, die du forderst und die wohl alle hier unterschreiben können, mussten unsere Vorfahren der katholischen Kirche mühsam entreissen.
Demokratie? Trennung von kirche und Staat? Religionswahl? Parallele Rechtssprechung (gibts noch immer!)? Gleichheit von Männern und Frauen? Sicher nicht meine Wurzel, und eher nicht eine Wurzel von freien säkularen Demokratien.


Wie ist dein letzter Satz mit den Wurzeln zu verstehen?
cu
Fritz
Friedrich Stockhammer
 

Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Brigitte Grohmann » 26. März 2010, 18:59

Dass unsere Gesellschaft eben nicht auf den Lehren der katholischen Kirche wurzelt, wie du geschrieben hast, ganz im Gegenteil. Zumindest das, was wir uns als diese Gesellschaft wünschen würden.


brigitte
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Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Friedrich Stockhammer » 27. März 2010, 07:22

Brigitte Grohmann hat geschrieben:Dass unsere Gesellschaft eben nicht auf den Lehren der katholischen Kirche wurzelt, wie du geschrieben hast, ganz im Gegenteil. Zumindest das, was wir uns als diese Gesellschaft wünschen würden.


OK - jetzt versteh ich .... wir haben aneinander vorbeigeredet .... ich meine die Wurzeln aus der Geschichte, es waren die Katholiken und Protestanten die die Europäische Gesellschaft prägten, mit Allen Vor- und Nachteilen.

Es waren christlichen Fürsten die die Osmanen daran hinderten Europa zu besetzten - sonst wären wir heute möglicherweise Islamisten.

In der Zeit des katholischen Kaiser Franz Josef wurde der Grundstock unserer Gesetze gelegt.

Bitte sehe dies nicht als Bewertung dieser Ereignisse an!
cu
Fritz
Friedrich Stockhammer
 

Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Brigitte Grohmann » 27. März 2010, 10:24

Ahso versteh.
Allerdings sind da auch noch die alten Griechen und Römer mit dabeigewesen, u.a. :-)


brigitte
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Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Susanne Ofner » 7. April 2010, 12:01

Das ja.
Wenns um die (gesellschaftliche) Prägung durch eine Religion geht, dann ists hierzulande/in Europa halt schon am ehesten das Christentum und insbesondere der Katholizismus.
Su
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Re: Gesellschaftlicher Vergleich

Beitragvon Friedrich Stockhammer » 8. April 2010, 05:44

Susanne Ofner hat geschrieben:Das ja.
Wenns um die (gesellschaftliche) Prägung durch eine Religion geht, dann ists hierzulande/in Europa halt schon am ehesten das Christentum und insbesondere der Katholizismus.


Genau das meinte ich damit!
cu
Fritz
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