Wie ein Grosskonzern seine Marktdominanz benützt
Vorratsdatenspeicherung, Urheberrecht, ORF, you name it!
Moderation: Andreas Beer
Wie ein Grosskonzern seine Marktdominanz benützt
von Friedrich Stockhammer » 13. Juni 2010, 06:36
In der Zeitschrift medianet http://www.medianet.at Ausgabe Fr. 11. Juni, Seite 42 gibt es einen interessanten Artikel
»Wenn der Amtsschimmel online wiehert ....«
Darin wird über eine Kooperation zwischen Microsoft und dem Staat
Österreich berichtet.
Microsoft hat den "Digitales Österreich" - Explorer entwickelt.
Besonders gravierend ist diese Aussage zu bewerten ...
Ein klarer Fall für eine massive Beschwerde bei der Wettbewerbskommission!
Was mich auf die Palme bringt das sich Repräsentanten des Staates vor dem Microsoft Marketing Karren spannen lassen, nämlich
Manfred Matzka (Sektionschef Sektion I, Bundeskanzleramt)
Christian Rupp (Sprecher der Plattform Digitales Österreich,
Bundeskanzleramt)
Falls Digitales Österreich tatsächlich ausschließlich nur mit den MS Explorer funktioniert ist das ein massive Fehlentwicklung!
Peter Pilz habe ich schon informiert, mal sehen was die Grünen
(noch) so drauf haben!
Leider habe ich diesen Beitrag nicht online auf
http://www.medianet.at/ gefunden.
Links zu weiteren Informationen:
http://www.microsoft.com/austria/presse/pressemeldung1825.mspx?ID=093478c1-7f69-428f-a13d-6925e87e4cee
https://explorer.digitales.oesterreich.gv.at/
PS: Ich habe den Beitrag eingescannt - wer ihn haben will, bitte ein PM mit eMailadresse am mich.
--
»Wenn der Amtsschimmel online wiehert ....«
Darin wird über eine Kooperation zwischen Microsoft und dem Staat
Österreich berichtet.
Microsoft hat den "Digitales Österreich" - Explorer entwickelt.
Besonders gravierend ist diese Aussage zu bewerten ...
Während der österreichische Amtsschimmel in Zukunft also im MP3-Format online wiehern wird, haben die User des verbreiteten Mozilla Firefox-Browser das Nachsehen: mit dem geht nichts. Mit ähnlichen Problemen werden vermutlich auch die Apple-Anwender zu kämpfen haben.
Ein klarer Fall für eine massive Beschwerde bei der Wettbewerbskommission!
Was mich auf die Palme bringt das sich Repräsentanten des Staates vor dem Microsoft Marketing Karren spannen lassen, nämlich
Manfred Matzka (Sektionschef Sektion I, Bundeskanzleramt)
Christian Rupp (Sprecher der Plattform Digitales Österreich,
Bundeskanzleramt)
Falls Digitales Österreich tatsächlich ausschließlich nur mit den MS Explorer funktioniert ist das ein massive Fehlentwicklung!
Peter Pilz habe ich schon informiert, mal sehen was die Grünen
(noch) so drauf haben!
Leider habe ich diesen Beitrag nicht online auf
http://www.medianet.at/ gefunden.
Links zu weiteren Informationen:
http://www.microsoft.com/austria/presse/pressemeldung1825.mspx?ID=093478c1-7f69-428f-a13d-6925e87e4cee
https://explorer.digitales.oesterreich.gv.at/
PS: Ich habe den Beitrag eingescannt - wer ihn haben will, bitte ein PM mit eMailadresse am mich.
--
cu
Fritz
Fritz
Re: Wie ein Grosskonzern seine Marktdominanz benützt
von Friedrich Stockhammer » 13. Juni 2010, 06:56
Diesen Protestbrief habe ich eben an den Bundeskanzler Faymann gesandt. Mal sehen was da zurückkommt!
Betreff: Fehlentwicklung in Bereich "Digitales Österreich"
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann!
In der Zeitschrift medianet http://www.medianet.at Ausgabe Fr. 11. Juni, Seite
42 las ich einen interessanten Artikel
»Wenn der Amtsschimmel online wiehert ....«
Darin wird über eine Kooperation zwischen Microsoft und dem Staat
Österreich berichtet, Microsoft hat den "Digitales Österreich" - Explorer entwickelt.
Besonders gravierend ist für mich diese Aussage zu bewerten ...
[Zitat]
Während der österreichische Amtsschimmel in Zukunft also im MP3-Format
online wiehern wird, haben die User des verbreiteten Mozilla
Firefox-Browser das Nachsehen: mit dem geht nichts. Mit ähnlichen
Problemen werden vermutlich auch die Apple-Anwender zu kämpfen haben.
[/Zitat]
Wenn man die Benutzer anderer Betriebssystem und Internet Browser aussperrt wäre es für mich ein klarer Fall für eine massive Beschwerde bei der Wettbewerbskommission!
Es kann doch nicht sein das sich Repräsentanten des Staates vor den Microsoft Marketing Karren spannen lassen, nämlich
Manfred Matzka (Sektionschef Sektion I, Bundeskanzleramt)
Christian Rupp (Sprecher der Plattform Digitales Österreich,
Bundeskanzleramt)
Falls Digitales Österreich tatsächlich ausschließlich nur mit den MS Explorer funktioniert ist das ein massive Fehlentwicklung!
Leider habe ich diesen Beitrag nicht online auf
http://www.medianet.at/ gefunden.
Links zu weiteren Informationen:
<http://www.microsoft.com/austria/presse/pressemeldung1825.mspx?ID=093478c1-7f69-428f-a13d-6925e87e4cee>
<https://explorer.digitales.oesterreich.gv.at/>
cu
Fritz
Fritz
Re: Wie ein Grosskonzern seine Marktdominanz benützt
von Dieter Henkel » 13. Juni 2010, 12:16
Das ist ohnehin zum Scheitern verurteilt - wer installiert sich extra nur für das digitale Amt einen Browser-Zusatz? Das ist eine Hürde zu viel, die massiv auf die Akzeptanz drückt.
Inhaltlich gebe ich dir natürlich Recht. Es ist eine Frechheit, dass Nutzer anderer Plattformen davon ausgeschlossen sind.
Inhaltlich gebe ich dir natürlich Recht. Es ist eine Frechheit, dass Nutzer anderer Plattformen davon ausgeschlossen sind.
Re: Wie ein Grosskonzern seine Marktdominanz benützt
von Michael Eisenriegler » 13. Juni 2010, 12:48
Friedrich Stockhammer hat geschrieben:Falls Digitales Österreich tatsächlich ausschließlich nur mit den MS Explorer funktioniert ist das ein massive Fehlentwicklung!
Das kann ich aus den Berichten nicht herauslesen. Für Leute ohne Windows und/oder IE8 werden die eGov-Anwendungen wie gehabt funktionieren. Allerdings ist es schlimm genug, daß hier einem einzelnen Hersteller eine unbezahlbare Plattform geboten wird. Die im Wirtschaftsblatt zitierte "fünfstellige Summe im oberen Bereich" hat sich für Microsoft wohl schon am Tage der Vorstellung bezahlt gemacht.
Von Seiten des Bundes wird immer noch so getan, wie wenn aus außerhalb von Windows/IE keine Plattformen gäbe. Ich habe ein bisserl den Eindruck, daß hier kein wirklicher Wille besteht, sich mit Entwicklungen abseits des Microsoft-Mainstreams zu beschäftigen. Es ist ja auch viel bequemer, wenn man nur einen Ansprechpartner hat und der die Entwicklungskosten auch noch selbst zahlt. Eine österreichische Lösung also...
cu,
M.
Bitte keine Supportfragen an mich schicken, sondern ausschließlich an Admin! Danke!
Re: Wie ein Grosskonzern seine Marktdominanz benützt
von Michael Eisenriegler » 13. Juni 2010, 14:16
Ich wollte mir die Toolbar jetzt auf einem Windows-Rechner anschauen, konnte aber nicht, da Kaspersky im Download von Microsoft einen Trojaner identifiziert: Trojan.Win32.Refroso.bkjd Außerdem meutert der IE8, weil der Herausgeber der Software unbekannt sei. Microsoft traut sich nicht mal selbst... :-)
cu,
M.
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