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HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Für alle Politikfelder, für die es derzeit kein eigenes Forum gibt. Vielleicht wird ja eines daraus...

Moderation: Andreas Beer

Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Kurt Radowisch » 4. April 2011, 23:51

Brigitte Grohmann hat geschrieben:
Ich bin deutschsprachig, aber nicht deutsch.

brigitte


Ich auch. Aber wenn ich jetzt sage: "Die Piefke sollen bleiben, wo der Pfeffer wächst, die sind die letzten, die uns hier sagen müssen, was unser Land braucht!", bin ich dann rassistisch, national oder gar rechtsradikal? (BTW: Ich habe genug deutsche Freunde! Nicht nur aus Deutschland, auch aus Rumänien!)

Nein, ich bin jedes Freund, der mein Freund sein will. Betonung: Er muß WOLLEN! Dann spielt die Nationalität keine Rolle mehr. Aber er muß eine Sprache sprechen, die wir beide verstehen.
Wenn ich in seinem Land bin, werde ICH mich um SEINE Sprache bemühen.

LG Kurt
Kurt Radowisch
 

Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Andreas Beer » 5. April 2011, 00:01

verkaufen ich eigentlich deutsche Bücher oder deutschsprachige Bücher? Wobei ein Buch ja eigentlich nicht deutschsprachig sein kann.
--
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Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Andreas Serloth » 5. April 2011, 00:12

Andreas Beer hat geschrieben:verkaufen ich eigentlich


Du verkaufen Kebab ;-)

as
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Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Andreas Beer » 5. April 2011, 00:15

:).
Ist übrigens eine Sauerei jetzt von Kebab zu sprechen, wo ich eh gerade so einen Hunger habe ;)
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Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Livia Rohrmoser » 5. April 2011, 00:36

Andreas Beer hat geschrieben:Wobei ein Buch ja eigentlich nicht deutschsprachig sein kann.


Hmm, also ich hätte ein Buch in deutscher Sprache schon als deutschsprachig angesehen. Aber fragt mich doch nicht so komplizierte Dinge um diese Uhrzeit.

Livia
Männer sind Schweine. Aber jede will doch ab und zu mal Schwein haben.
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Livia Rohrmoser
 

Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Susanne Ofner » 5. April 2011, 07:28

Kurt Radowisch hat geschrieben:Ich auch. Aber wenn ich jetzt sage: "Die Piefke sollen bleiben, wo der Pfeffer wächst, die sind die letzten, die uns hier sagen müssen, was unser Land braucht!", bin ich dann rassistisch, national oder gar rechtsradikal?


"Piefke" ist ein Schimpfwort, und somit ists jedenfalls keine freundliche Aussage.
Insgesamt halte ich solche Aussagen jedenfalls für entbehrlich. Wer sind "die Piefke" und wer ist "uns hier"?

Wenn du deutsch sprechende Freunde aus Rumänien hast, dann würde ich sie nicht als Deutsche bezeichnen, sondern - falls sie es sind - als Donauschwaben.

Warum ist es dir wichtig, "deutsch" statt "deutschsprachig" zu sagen?

Bist du deutsch?
Also ich nicht. Ich spreche Deutsch, ich bin deutschsprachig.

Ich halte es für gefährlich, da die Begriffe zu vermischen. Das machen Leute wie Strache gern, und die Rechten in Kärnten besonders gern. Damit kann man dann super konstruieren, dass wer nicht dazugehört, dass hier "wir" sind und dort "die anderen" - in dem Fall "die Slowenen" - richtiger gesagt, die slowenischsprachige Bevölkerung Kärntens, die dasselbe Recht auf Leben in Kärnten hat wie die deutschsprachige Bevölkerung.
Strache und Co. verwenden diese Begriffe, um andere auszugrenzen, und das ist kontraproduktiv bis schädlich.
Su
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Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Walter Hickl » 5. April 2011, 09:21

Andreas Beer hat geschrieben:verkaufen ich eigentlich deutsche Bücher oder deutschsprachige Bücher? Wobei ein Buch ja eigentlich nicht deutschsprachig sein kann.

Wie ich es sehe: "deutsche Bücher" sind Bücher deutscher Verlage, egal in welcher Sprache. Das andere sind "Bücher in deutscher Sprache" bzw. "Bücher auf Deutsch".
Walter Hickl
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Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Michael Suda » 5. April 2011, 10:13

Gerald König hat geschrieben:mir riechen die heutigen beiträge zum thema schon wieder ziemlich nach "nächster anlauf, zurück an den start"...

wäre ja auch zu schön gewesen, diese peinliche "neverending story" für so ziemlich alle zufriedenstellend vom tisch zu kriegen...

Wieso, frag dich doch einmal, für wen diese Lösung zufriedenstellend ist?

  • Für die Kärntner Slowenen? Bestenfalls bedingt, denn sie bekämen weniger Anerkennung, als ihnen nach der VfGH-Judikatur gebühren würde.
  • Für die FPÖ/FPK? Geh wo, denen kommt bloß ein ewiges Wahlkampfthema ("Kärnten blaibt Deitsch!") und ein verlässliches Feindbild ("der anmaßende, freche Windische/Slowene") abhanden.
  • Für die SPÖ? Bingo! Vor allem die Kärntner Genossen würden einen alten Mühlstein um ihren Hals los, mit dem sie ständig von den Deutschnationalen (bei den Kärntner Freiheitlichen, der ÖVP und in der eigenen Partei) sekkiert werden konnten.
Außerdem steht ein Erfolg für Josef Ostermayer auf dem Spiel. Der gilt vielen Sozialdemokrat/inn/en als das große Talent und die Zukunftshoffnung, gut für jeden Posten in Staat und Partei. Und das wissen die Effen natürlich, und dementsprechend werden sie ihm seinen Erfolg nicht gönnen und den Kompromiss, den er ausgehandelt hat, an allen Ecken und Enden erst zerbeulen und dann möglichst ganz kaputtmachen.
Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,
bleibt auch mein Himmel versperrt.
(aus Lehárs Operette "Das Land des Lächelns")
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Re: HCs Äußerung zur Ortstafel-"Lösung"

Beitragvon Gerald König » 5. April 2011, 15:15

das stimmt schon - slowenen und fp-wasauchimmer wären zweifelsohne "verlierer".

aber angeblich (bei negativer auffassung) ergibt ja ein kompromiss (und um einen solchen geht es ja) immer auch zwei verlierer;-)

ob es ein guter oder ein schlechter kompromiss ist, ist dann oft nur noch persönliche ansichtssache.

der rechtsstaat österreich ist imo ohnehin schon lange verlierer - das nichtumsetzen des vfgh-urteils (wie man auch immer inhaltlich dazu steht) bleibt nach wie vor skandalös.

persönlich würde ich mir ein ende der peinlichen story wünschen - egal ob dann der herr dörfler einsitzt oder der herr ostermayer sich profiliert...

lgg
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Gerald König
 

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