Demokratiebegehren
Für alle Politikfelder, für die es derzeit kein eigenes Forum gibt. Vielleicht wird ja eines daraus...
Moderation: Andreas Beer
Re: Demokratiebegehren
von Brigitte Grohmann » 13. Oktober 2011, 07:41
Ist mittlerweile völlig OT, aber ich bin sehr froh, dass unsere Controller uns zwingen, jede größere Ausgabe zu argumentieren, was sie dem Unternehmen bringt. Wenn sie mehr kostet als bringt, wird das Geld nämlich für sinnvolleres ausgegeben. Auch wenn die Controller sicher keine Datenbanken programmieren können oder MVC-Analysen erstellen können.
brigitte
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- Tucker's Law
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Re: Demokratiebegehren
von Livia Rohrmoser » 13. Oktober 2011, 17:50
Ich treibe das OT ungerührt weiter.
Das Problem endet immer und immer wieder auf der persönlichen Ebene: Controller sind imho durchaus sinnvoll. Vorausgesetzt, sie denken bei ihrer Arbeit. Ich kannte beide Versionen: Controller, die grundsätzlich einmal nein gesagt haben und dann erst mühsam überzeugt werden mussten - elend, wenn man nicht so etwa auf einer Ebene oder deutlich über ihnen sitzt und sie stur sind. Auf der Uni saßen die zu meiner Zeit leider in ziemlich großer Zahl herum. Ohne Unterstützung eines Professors war da nix zu machen. Später habe ich sie auch bei einem großen Verlagen erlebt.
Und Controller, die gefragt haben: Wofür ist das gut? Was bringt das? Dann vielleicht noch andere Experten auf dem Gebiet gefragt haben und dann entschieden haben: Solche Controller sind imho klasse, notwendig und für jede größere Firma ein Muss. Diese letzteren Controller waren aber bei mir vor allem die Chefs von kleineren Firmen. Falls es sie auch in großen Firmen gibt, gratuliere ich der Firma von Herzen. Die machen was richtig!
Und zurück zum Topic: Das wäre ja im Grunde auch der Traum bei einer direkten Demokratie, dass jeder Bürger so etwas wie einer dieser guten Controller ist. Dass es in der Praxis nie alle Bürger sein werden, ist klar. Wenn es viele sind, reicht das aber schon.
Livia
Das Problem endet immer und immer wieder auf der persönlichen Ebene: Controller sind imho durchaus sinnvoll. Vorausgesetzt, sie denken bei ihrer Arbeit. Ich kannte beide Versionen: Controller, die grundsätzlich einmal nein gesagt haben und dann erst mühsam überzeugt werden mussten - elend, wenn man nicht so etwa auf einer Ebene oder deutlich über ihnen sitzt und sie stur sind. Auf der Uni saßen die zu meiner Zeit leider in ziemlich großer Zahl herum. Ohne Unterstützung eines Professors war da nix zu machen. Später habe ich sie auch bei einem großen Verlagen erlebt.
Und Controller, die gefragt haben: Wofür ist das gut? Was bringt das? Dann vielleicht noch andere Experten auf dem Gebiet gefragt haben und dann entschieden haben: Solche Controller sind imho klasse, notwendig und für jede größere Firma ein Muss. Diese letzteren Controller waren aber bei mir vor allem die Chefs von kleineren Firmen. Falls es sie auch in großen Firmen gibt, gratuliere ich der Firma von Herzen. Die machen was richtig!
Und zurück zum Topic: Das wäre ja im Grunde auch der Traum bei einer direkten Demokratie, dass jeder Bürger so etwas wie einer dieser guten Controller ist. Dass es in der Praxis nie alle Bürger sein werden, ist klar. Wenn es viele sind, reicht das aber schon.
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Männer sind Schweine. Aber jede will doch ab und zu mal Schwein haben.
Re: Demokratiebegehren
von Brigitte Grohmann » 13. Oktober 2011, 17:59
Entscheiden sollte aber nie der Controller, sondern im Zweifelsfall der Generaldirektor. Wenn die Marketingmannschaft stur bleibt, die Werbung brauch ma uunbedingt, und die Finanzer ebenso stur meinen, seid's deppat, eskaliert das ganze, und jeder legt dann seine Argumente dem Boss vor, der entscheidet, dafür ist er da. Insofern sind unsere Controller eh gezähmt ;-) ud so ist es in allen großen Unternehmen, die ich kenne. Im übrigen wissen sie genau wie wir, dass wir alle dasselbe Ziel haben (und unser aller Bonus von viel Umsatz _und_ viel Gewinn abhängt ;-)
brigitte
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