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papa von anfang an!

Über große Töchter und große Söhne, HausherrInnen und MitgliederInnen, Pensionsantrittsalter und Seniorenermäßgungen, gegenderte Sprache und Newspeak, GleichbehandlunganwältInnen und die Abteilung VI/6.

Moderation: Susanne Ofner

Re: papa von anfang an!

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 7. April 2010, 20:21

seh ich ebenso, und außerdem bitte auch besuchsrecht für mütter!
Politik ist zu wichtig, um sie den PolitikerInnen zu überlassen. Skype Me™!
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Re: papa von anfang an!

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 9. April 2010, 08:52

Sehr gut recherchierter und einfühlsamer Artikel dazu im aktuellen Falter bzw. http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1126 : "Recht suchen, Rache sinnen" von Sybille Hamann!
Zitate: "Verantwortung in der Familie zu erstreiten, bevor sie zerbricht – wäre das denn nicht ein lohnendes Betätigungsfeld für die Väterrechtsbewegung?" und
"links der Mitte herrscht gähnendes Schweigen"
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Harald Silvio Frassine
 

Re: papa von anfang an!

Beitragvon Brigitte Grohmann » 9. April 2010, 11:31

Guter Artikel.
Lieb auch, wie sich der Männerbewegte selber entlarvt. „Ich kann keinem Mann raten, Fleißaufgaben zu machen, solange wir nicht die gleichen Rechte haben“. Sich um die eigenen Kinder kümmern = Fleissaufgabe...?


brigitte
If some cunt can fuck something up, that cunt will pick the worst possible time to
fucking fuck it up because that cunt's a cunt.
- Tucker's Law
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Re: papa von anfang an!

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 11. April 2010, 08:47

das ist mir allerdings auch aufgefallen... :(

was dem artikel allerdings auch zu entnehmen ist: für die ungleichbehandlung bei der obsorge gibt es keinen sachlichen grund. und in solchen fällen pochte bislang der ogh immer auf dem gleichheitsgrundsatz des bvg!
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Re: papa von anfang an!

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 14. August 2010, 22:02

Aus dem Blog der Frauenministerin und Vorsitzenden der SPÖ-Frauen:

Ein Partnerschaftsvertrag für unverheiratete Eltern - dafür werde ich werben!
Gabriele Heinisch-Hosek schreibt am 2010-08-14 13:57:10
Wenn wir über die gemeinsame Obsorge bei unverheirateten Eltern reden, müssen wir über die Rechte und Pflichten dieser Eltern füreinander und gegenüber dem Kind reden. Ich kann mir durchaus eine neue Form der notariell oder gerichtlich beglaubigten Partnerschaft vorstellen, die auch eine gemeinsame Obsorge umfassen kann. Ein solcher Partnerschaftsvertrag soll nicht die Regelungsdichte einer Ehe aufweisen, aber für Paare, die keine Ehe eingehen wollen, aus welchen Gründen auch immer eine Alternative schaffen, die gegenseitigen Rechte und Pflichten klar zu regeln. Dieses Thema werde ich jetzt angehen.


Der Partnerschaftsvertrag müsste folgende Punkte regeln:
• Den wechselseitigen Beistand (Auskunftsrecht im Krankenhaus, alles wozu jetzt Vollmachten nötig sind – zb. Auskünfte bei Ämtern)
• Regelung über die Vermögensaufteilung (gemeinsame Investitionen, Erspartes, etc.)
• Unterhaltsfragen im Falle einer Trennung


Sind diese 3 wechselseitigen Rechte und Pflichten einvernehmlich geregelt, dann könnten diese Paare mit Ehepaaren in der Obsorge gleichgestellt werden.

Für diesen Partnerschaftsvertrag werde ich werben. Für mich gehört das zu einem modernen Familienrecht dazu. Das muss in der Gesamtdebatte mitdiskutiert werden.

Trackback: http://www.redbook.at/home/blog/trackback?entry=2664

ich habe ebenda deponiert:
Die Obsorge für das Kind ergibt sich nicht aus der Paarbeziehung, sondern aus der Elternschaft. Daher kann sie auch nicht mit einer gegenseitigen Beistandsverpflichtung der Eltern junktimiert werden. (Was ist z.B., wenn ein Elternteil bereits verheiratet ist???) -
Nichtdiskriminierung aufgrund des Geschlechts (Frauen erhalten die Obsorge ungefragt und ohne umständlichen Gerichtsweg - wieso wird ihnen vertraut und den Vätern nicht?!) ist ein Menschenrecht!!!

Was meint ihr?
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Re: papa von anfang an!

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 20. Oktober 2010, 18:49

so spielen fremden- und familienrecht zusammen: der 8monatige sohn eines österreichers wäre nicht abgeschoben worden, wenn der vater die automatische obsorge hätte!
---> http://kurier.at/nachrichten/2043105.php
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Re: papa von anfang an!

Beitragvon Brigitte Grohmann » 20. Oktober 2010, 20:09

Wer in so einer exponierten Situation ist und nicht entsprechende Schritte setzt (freiwillig Obsorge übernehmen, heiraten, was sie ja eh wollten), der handelt aber schon ziemlich fahrlässig, oder? Das kann ja wohl kein ernsthafter Grund für eine Gesetzesänderung sein?


brigitte
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