Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
Europa als politische Union, Europa als geografischer Ort, Europa als Idee. Und warum darf eigentlich Israel zum Song Contest und Wales zur Fußball-EM? Und was hat das alles mit Ost-Anatolien zu tun?
Moderation: Brigitte Grohmann
Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Peter Thomas Suschny » 19. September 2010, 09:53
Sarrazin, der hat doch selber arabische Wurzeln! Die Sarazenen, von denen er ablenken will, waren doch Araber? Ab ca. 650 sind die doch immer öfters Moslems geworden.
Und Nicolas Sarkozy, also Nikolaus Sarközy, der ist doch verwandt mit Anton S. (aka Toni Wegas), Rudolf S. (österreichischer Roma im Dienste der MA 48, Roma-Sprecher zumindest in Wien und SPÖ-Gemeinderat) und dem bereits verstorbene Maler Sarközy, ebenfalls Roma, Nazi-Opfer, seinen Vornamen habe ich jetzt nicht parat ...
Nicht nur, dass hier zwei rein rassenpolitisch "höchst Verdächtige" gegen Moslems, Roma und Juden Hass schüren
(okay, die Juden darf ich bei Nikolaus ausschließen, die jüdische Großmutter hat er doch noch nicht abgeleugnet), es waren doch gerade die Franzosen, die stets für eine Osterweiterung mit Rumänen und Bulgaren gewesen sind, da war doch stets klar, dass mehr Roma Staatsbürger sind als sonst wo.
Und Nicolas Sarkozy, also Nikolaus Sarközy, der ist doch verwandt mit Anton S. (aka Toni Wegas), Rudolf S. (österreichischer Roma im Dienste der MA 48, Roma-Sprecher zumindest in Wien und SPÖ-Gemeinderat) und dem bereits verstorbene Maler Sarközy, ebenfalls Roma, Nazi-Opfer, seinen Vornamen habe ich jetzt nicht parat ...
Nicht nur, dass hier zwei rein rassenpolitisch "höchst Verdächtige" gegen Moslems, Roma und Juden Hass schüren
(okay, die Juden darf ich bei Nikolaus ausschließen, die jüdische Großmutter hat er doch noch nicht abgeleugnet), es waren doch gerade die Franzosen, die stets für eine Osterweiterung mit Rumänen und Bulgaren gewesen sind, da war doch stets klar, dass mehr Roma Staatsbürger sind als sonst wo.
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Michael Suda » 19. September 2010, 10:00
Peter Thomas Suschny hat geschrieben:Sarrazin, der hat doch selber arabische Wurzeln! Die Sarazenen, von denen er ablenken will, waren doch Araber? Ab ca. 650 sind die doch immer öfters Moslems geworden.
Und Nicolas Sarkozy, also Nikolaus Sarközy, der ist doch verwandt mit Anton S. (aka Toni Wegas), Rudolf S. (österreichischer Roma im Dienste der MA 48, Roma-Sprecher zumindest in Wien und SPÖ-Gemeinderat) und dem bereits verstorbene Maler Sarközy, ebenfalls Roma, Nazi-Opfer, seinen Vornamen habe ich jetzt nicht parat ...
Nicht nur, dass hier zwei rein rassenpolitisch "höchst Verdächtige" gegen Moslems, Roma und Juden Hass schüren (okay, die Juden darf ich bei Nikolaus ausschließen, die jüdische Großmutter hat er doch noch nicht abgeleugnet), es waren doch gerade die Franzosen, die stets für eine Osterweiterung mit Rumänen und Bulgaren gewesen sind, da war doch stets klar, dass mehr Roma Staatsbürger sind als sonst wo.
Du meinst also Name und Abstammung - spekulative, wir wissen nix über die wahren Vorfahren beider Herren - würden zu einer bestimmten politischen Haltung verpflichten?
Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,
bleibt auch mein Himmel versperrt.
bleibt auch mein Himmel versperrt.
(aus Lehárs Operette "Das Land des Lächelns")
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Peter Thomas Suschny » 19. September 2010, 10:39
Michael Suda hat geschrieben:Du meinst also Name und Abstammung - spekulative, wir wissen nix über die wahren Vorfahren beider Herren - würden zu einer bestimmten politischen Haltung verpflichten?
Ich würde sagen: "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche".
Während der Nazi Sarrazin, der Nazi im roten Schafspelz, aber noch für sich reklamieren darf, nur roter Finanz-Senator gewesen zu sein und Bundesbankvorstandsmitglied, so ist Sarkozy Präsident eines Landes, das völlig hysterisch Österreich unter Sanktionen stellte, als einer, der nichts anderes machte als Sarkozy lui meme, nämlich auf Ausländer schimpfen, nicht einmal Vizekanzler wurde, sondern in Kärnten verblieb und nur Architekt von übrigens blau-schwarz (denn die hatten ja ca. 500 Stimmen mehr) wurde.
Ich fühle mich gerade als Jude verpflichtet, nicht immer nur die Nazis bzw. ihre Verdränger und Bagatellisierer hier in Österreich zur Kenntnis nehmen zu müssen, ich bin genauso gegen solche überall sonst auf der Welt, von Gerry Lauck (US amerikanischer Offensiv-Neonazi, um es so zu nennen) bis Nicolas Sarkozy eben.
Und komme mir bitte nicht mit der Tatsache, dass Monsieur Sarkozy damals noch nicht Präsident war: auch Helmuth Kohl in Deutschland war 2000 in Opposition und hat sich ganz deutlich gegen die Sanktionen des deutschen Kanzlers Gerhard Schröder ausgesprochen (kann mich nicht erinnern, je festgestellt zu haben, dass Sarkozy irgendwo Charakter bewiesen hätte).
Ebenso habe ich mich 2000 gegen Tschechien als einziges Noch-Nicht-EU-Land auf Seiten der Sanktionierer ausgesprochen, von Haus aus habe ich gesagt, dass die Sanktionen nichts nützen (das Gegenteil trat 2002 ein, Schüssel schaffte den größten ÖVP-Triumph seit 1966) und genau die Tschechen hatten von den Nazis profitiert: das meiner Urgroßmutter gehörige Gut in Tschechien (ich kenne es nur noch von Erzählungen, meine Mutter spricht nicht so gerne mehr von Erinnerungen bis 1931, als sie mit noch nicht ganz 7 Jahren Halbwaise wurde) inklusive einer Essiggurken-Erzeugung war zuerst arisiert worden, nachher von den Kommunisten widerrechtlich angeeignet und Mutter und Onkel (in seinen letzten 3 Lebensjahren) bekamen dann 1980 lausige 200.000,-- Schilling nach 35 Jahren Rechtsstreit (über jenen schon länger verstorbenen jüdisch-tschechischen Rechtsanwalt, dessen Tochter 1969 mit dem älteren Sohn nach Oxford auswanderte und mit der wir heute noch befreundet sind - der Jüngere stammt von ihrem englischen Gatten, der war damals noch nicht auf der Welt).
Daher: auch die Tschechen hatten es in vielen Angelegenheiten nicht notwendig, über uns Österreicher, den angeblichen Riesen-Nazis, her zu ziehen, denn in den letzten 21 Jahren hat sich ebenso niemand in die Richtung betätigt, das neu aufzurollen (und wenn es meiner Mutter nicht 1980 nach 35 Jahren viel zu viel geworden wäre, hätte ich das jederzeit mit meinen Schwestern genauso neu aufrollen lassen, wie sämtliche ebenso berechtigte Opfer braunen Diebstahls, die dann halt gegen Leopold Rudolf oder anderen Profiteuren von Arisierungen rechtlich vorgegangen sind).
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Michael Suda » 19. September 2010, 12:13
Peter Thomas Suschny hat geschrieben:Michael Suda hat geschrieben:Du meinst also Name und Abstammung - spekulative, wir wissen nix über die wahren Vorfahren beider Herren - würden zu einer bestimmten politischen Haltung verpflichten?
Ich würde sagen: "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche".[Rest gekürzt]
Nochmals: du kritisierst also Thilo Sarrazin und Nicolas Sarkoszy wegen ihrer politischen Haltung und begründest das zum Drüberstreuen damit, dass sich, vermutlich irgendwo ziemlich weit oben in deren Stammbaum, Moslems bzw. Sinti & Roma finden könnten?
Ich glaube, du operierst ein wenig zu oft mit dem Begriff des "Selbsthasses". Warum sollte Herr Sarrazin ein "Elch" (gewesen) sein - und daher nach deiner Schlussfolgerung ein besonders eifernder Renegat -, bloß weil einer seiner Vorfahren 137. Grades zu Allah gebetet haben könnte?
Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,
bleibt auch mein Himmel versperrt.
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(aus Lehárs Operette "Das Land des Lächelns")
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Susanne Ofner » 19. September 2010, 12:51
Michael Suda hat geschrieben:Nochmals: du kritisierst also Thilo Sarrazin und Nicolas Sarkoszy wegen ihrer politischen Haltung und begründest das zum Drüberstreuen damit, dass sich, vermutlich irgendwo ziemlich weit oben in deren Stammbaum, Moslems bzw. Sinti & Roma finden könnten?
Ich glaube, du operierst ein wenig zu oft mit dem Begriff des "Selbsthasses". Warum sollte Herr Sarrazin ein "Elch" (gewesen) sein - und daher nach deiner Schlussfolgerung ein besonders eifernder Renegat -, bloß weil einer seiner Vorfahren 137. Grades zu Allah gebetet haben könnte?
Sehe ich ähnlich.
Was Sarrazin und Sarkoszy an untragbaren Ideeen bzw. Projekten haben, muss nicht an unfundierten Spekulationen über ihre Vorfahren aufgehängt werden.
Su
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Peter Thomas Suschny » 19. September 2010, 12:56
Michael Suda hat geschrieben:Nochmals: du kritisierst als ... Warum sollte Herr Sarrazin ein "Elch" (gewesen) sein - und daher nach deiner Schlussfolgerung ein besonders eifernder Renegat -, bloß weil einer seiner Vorfahren 137. Grades zu Allah gebetet haben könnte?
Perfekt so ist es: Thomas Peter - ebenso am 26. 3. 62 geboren und um wenige Stunden älter als ich - verkehrte in seiner Schulzeit mit diversen teilweise höchst suspekten Gestalten. Beide waren wir als Juden bzw. jüdisch stämmiges Kind (sein Opa hatte sich taufen lassen und war sogar in der insgesamt antisemitischen Heimwehr, die aber nicht rassisch antisemitisch war wie die Nazis, sein Vater ab 1938 als 12-jähriger in das Protektorat Böhmen & Mähren abgetaucht und verbrachte die 7 Kriegsjahre als U-Boot) aufgrund der ständigen Belästigungen in Bundeskanzler Kreiskys Äußerungen mangels damals vorhandener Alternativen ÖVP-Anhänger (auch in der KPÖ gab es genügend Antisemiten, von der FPÖ ganz zu schweigen und eben die SPÖ als Kreisky-Partei war unwählbar, die Grünen als Alternative gab es vor 1983 gar nicht und ab 1986 erst im Parlament).
Wie so oft hat man als rechts orientierter Mensch allerlei Freunde, die eben weiter rechts waren bzw. manche aus Familien, die in die Richtung tendierten; ein bedauernswerter Freund von ihm, der schulisch nicht so gut war, plapperte nicht nur die braune Scheiße nach, die er daheim hörte, sondern musste bei jedem Genügend und Nicht-Genügend in kurzer Hose bei seinem spinnerten Nazi-Vater "Habt acht" stehen.
Eines Tages fand der Nazi-Vater des vermutlich ohne dessen stupiden Vorgeplapper ÖVP-Fans einige Kochrezepte seiner Oma und wollte dann wissen, was "Chanukah"-Rezepte sind ... Thomas Peter durfte unter schallendem Gelächter den armen Tropf aufklären, dass sein Vater nicht nur wegen seiner begeisterten Nazi-Verehrerschaft sein Kind zwar mit dem Nicht-Nazi-Namen "Tassilo" schon seltsam gebrandmarkt hatte ("Tassilo" ist ein bayrischer Herzog gewesen, im Kremsmünster steht der "Tassilokelch", aber in den 1960ern war "Tassilo" in Wien schon ein ganz ungewöhnlicher Namen), sondern offensichtlich nach den verschrobenen Nazi-Theorien selber Halb- oder Vierteljude.
In den USA hat sich vor einigen Jahren ebenfalls ein "White Man"-Anhänger irgendeiner skurrilen Sekte das Leben genommen, als er dahinter kam, jüdische Vorfahren gehabt zu haben.
Hitler selber war jedenfalls ein uneheliches Kind, daher sind Spekulationen, dass er selber nicht Rassen rein war, stest geäußert worden, Alois Schicklgruber, sein Stiefvater, war Zollbeamter in Braunau am Inn gewesen.
Und das sich die Nazis nicht zu blöd waren, ein Geburtenregister zu fälschen, weil der 2. Lieblingsmusiker Adolf Hitlers neben Richard Wagner ein gewisser Johann Strauß war und der ebenso kein Arier ist ebenso nichts neues.
Wie las ich es kürzlich in der jüdischen Zeitschrift (Herausgeber Peter Menasse und Erwin Javor http://www.nunu.at) so treffend bei dem ebenfalls jüdischen Schriftsteller (er macht aber kein Geheimnis daraus) und Journalisten Georg Markus in einem Gastkommentar? Friedrich Torberg und Hans Weigel hatten einige Gemeinsamkeiten, konnten sich aber irgendwie beide nicht besonders gut leiden und Torberg meinte über Weigel "Der einzige in Wien, der glaubt, dass der Weigel ka Jud ist, ist der Weigel selber!"
Ich erinnere mich, vermutlich 1986 oder so, meine Mutter hat gleich wieder heftig auf Weigel geschimpft, da hatte der FPÖler Friedrich Peter einen runden Geburtstag zu begehen, dass Kreisky ihm die Hand schüttelte, war ja klar, dass dann aber Weigel der nächste Gratulant war, ist halt bezeichnend für ihn gewesen: selber überkritisch und verletzend (Käthe Dorsch soll ihn einmal abgewatscht haben), aber die eigenen Fehler hat er nie bemerkt ...
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Kurt Radowisch » 19. September 2010, 13:05
Peter Thomas Suschny hat geschrieben:
Ich würde sagen: "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche".
Die schlimmsten (intolerantesten) Nichtraucher sind die Ex-Raucher.
LG Kurt
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Peter Thomas Suschny » 19. September 2010, 13:14
Genau.
Okay Sarrazin = Sarazene ist wirklich eine gewagte Theorie.
Aber Sarkozy = Sarközy = "Zigeunernamen" siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkozy
Okay Sarrazin = Sarazene ist wirklich eine gewagte Theorie.
Aber Sarkozy = Sarközy = "Zigeunernamen" siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Sarkozy
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Peter Thomas Suschny » 19. September 2010, 13:16
Und was die jüdische Herkunft mütterlicherseits betrifft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sarkozy#Herkunft
ich las es schon vor einigen Jahren in der Wiener Zeitung, also da müssten schon zwei durchaus als seriös geltende Quellen gleichzeitig versagt haben ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Sarkozy#Herkunft
ich las es schon vor einigen Jahren in der Wiener Zeitung, also da müssten schon zwei durchaus als seriös geltende Quellen gleichzeitig versagt haben ...
Re: Der böse Nikolaus und der Krampus heißt Thilo
von Peter Thomas Suschny » 25. September 2010, 11:21
Und welche Rolle hat die Alice Schwarzer?
Sie hat sich insoweit ein wenig gebessert, dass sie versucht, doch den Dialog zu den Islam-Vertretern/innen nicht ganz abzubrechen, andererseits distanziert sie sich zu wenig von Thilo Sarrazin.
Hat eine Frau wie sich das notwendig, den eigenen Ruf unter all jenen, die sie bisher verstanden haben, derart zu ruinieren?
Vor rund 32 Jahren ramponierte sie schon einmal in "Prisma - das Magazin für die Frau" (Moderatrion Trautl Brandstaller) ihren Ruf, in dem sie ausgerechnet mit Herbert Fux in Streit geriet (der mag zwar kein Kind von Traurigkeit gewesen sein, aber das war der Günther Nenning auch nicht, nicht jeder, der des öfteren mit scheinbar jeder Frau was will, ist deshalb per se ein Frauen-Unterdrücker, Frauen-Feind usw. sondern hat halt Sex als Hobby), vor wenigen Jahren hat sie die Position der deutschen Grünen zu Prostiuierten als naiv eingestuft (nicht nachvollziehbar, die Grünen sind traditionell die Fraktion mit den meisten Sozialarbeiter/innen, wieso sollen die also nichts davon verstehen?) und jetzt verweigert sie den Dialog mit den gemäßigten Moslems, ich vertrete nach wie vor die Ansicht, dass ich auch nichts davon halte, wenn Frauen zur Burka gezwungen werden, aber wer schließt aus, dass manche den Koran nicht so auslegen, dass die Burka freiwillig getragen wird, um Männer nicht aufzugeilen?
Jedenfalls ist die Burka kein Keuschheitsgürtel und ist auch mit Frauenbeschneidungen nicht vergleichbar, unter ganz streng gläubigen Juden - so hat es mir meine Schwester einmal erklärt, als wir beide noch Schulkinder waren - dient der Sexualverkehr auch nur zur Herstellung von Kindern und bei strenger Auslegung der Thora soll es nur mit einem Leintuch gestattet sein, wo der Sexualpartner nicht gesehen wird (also liegt scheinbar dazwischen und hat ein Loch in der Mitte oder wie immer das Prozedere abgeht, hatte zwar einen Rabbiner in Mutters Verwandtschaft und kannte noch seine koscher lebende Tochter, die ich zuletzt 1990 in Wien sah, die muss um 1995 oder 96 in den USA verstorben sein, aber den Brauch pflegte bei uns niemand).
Sie hat sich insoweit ein wenig gebessert, dass sie versucht, doch den Dialog zu den Islam-Vertretern/innen nicht ganz abzubrechen, andererseits distanziert sie sich zu wenig von Thilo Sarrazin.
Hat eine Frau wie sich das notwendig, den eigenen Ruf unter all jenen, die sie bisher verstanden haben, derart zu ruinieren?
Vor rund 32 Jahren ramponierte sie schon einmal in "Prisma - das Magazin für die Frau" (Moderatrion Trautl Brandstaller) ihren Ruf, in dem sie ausgerechnet mit Herbert Fux in Streit geriet (der mag zwar kein Kind von Traurigkeit gewesen sein, aber das war der Günther Nenning auch nicht, nicht jeder, der des öfteren mit scheinbar jeder Frau was will, ist deshalb per se ein Frauen-Unterdrücker, Frauen-Feind usw. sondern hat halt Sex als Hobby), vor wenigen Jahren hat sie die Position der deutschen Grünen zu Prostiuierten als naiv eingestuft (nicht nachvollziehbar, die Grünen sind traditionell die Fraktion mit den meisten Sozialarbeiter/innen, wieso sollen die also nichts davon verstehen?) und jetzt verweigert sie den Dialog mit den gemäßigten Moslems, ich vertrete nach wie vor die Ansicht, dass ich auch nichts davon halte, wenn Frauen zur Burka gezwungen werden, aber wer schließt aus, dass manche den Koran nicht so auslegen, dass die Burka freiwillig getragen wird, um Männer nicht aufzugeilen?
Jedenfalls ist die Burka kein Keuschheitsgürtel und ist auch mit Frauenbeschneidungen nicht vergleichbar, unter ganz streng gläubigen Juden - so hat es mir meine Schwester einmal erklärt, als wir beide noch Schulkinder waren - dient der Sexualverkehr auch nur zur Herstellung von Kindern und bei strenger Auslegung der Thora soll es nur mit einem Leintuch gestattet sein, wo der Sexualpartner nicht gesehen wird (also liegt scheinbar dazwischen und hat ein Loch in der Mitte oder wie immer das Prozedere abgeht, hatte zwar einen Rabbiner in Mutters Verwandtschaft und kannte noch seine koscher lebende Tochter, die ich zuletzt 1990 in Wien sah, die muss um 1995 oder 96 in den USA verstorben sein, aber den Brauch pflegte bei uns niemand).
Zuletzt geändert von Dieter Henkel am 25. September 2010, 12:53, insgesamt 1-mal geändert.
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