Daniel Keel (80)
Todesanzeigen mehr oder weniger bekannter Personen
Daniel Keel (80)
von Dieter Henkel » 17. September 2011, 11:47
http://derstandard.at/1315006249647/193 ... -gestorben
Der Gründer des Diogenes Verlages, Daniel Keel, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Wie der Verlag mitteilte, starb Keel zu Hause in Zürich. Mit seiner Tätigkeit als Verleger genoss Keel hohes Ansehen bei Autoren und Kollegen, Diogenes leitete er seit der Gründung 1952 fast sechs Jahrzehnte aktiv bis zuletzt.
[...]
1952 fielen ihm die Zeichnungen des Cartoonisten Ronald Searle in die Hände, die er unter dem Titel "Weil noch das Lämpchen glüht" als sein erstes Buch publizierte. Das Vorwort schrieb Friedrich Dürrenmatt, dessen Werke schließlich alle im Diogenes Verlag erschienen. Auch mit dem kürzlich verstorbenen Vicco von Bülow alias Loriot machte Keel eine seiner früheren bedeutenden Entdeckungen.
Als Verleger machte sich Keel, der Diogenes gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Rudolf C. Bettschart leitete, nicht nur durch die wichtigen Autoren einen Namen, sondern auch durch seine Angewohnheit "alles zu lesen, was er verlegte", wie Friedrich Dürrenmatt ihm bescheinigte. "Es gibt viele gute Bücher, aber sehr wenige gute Verleger. Es ist mein größtes Glück, dass ich von dem besten von ihnen ausgewählt wurde. Die Bücher mögen von mir sein, aber der Erfolg gebührt Daniel Keel", lobte etwa Donna Leon. Sogar Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld bekundete einmal: "Wäre ich ich Autor, würde ich von Diogenes verlegt sein wollen.
[...]"
Der Gründer des Diogenes Verlages, Daniel Keel, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. Wie der Verlag mitteilte, starb Keel zu Hause in Zürich. Mit seiner Tätigkeit als Verleger genoss Keel hohes Ansehen bei Autoren und Kollegen, Diogenes leitete er seit der Gründung 1952 fast sechs Jahrzehnte aktiv bis zuletzt.
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1952 fielen ihm die Zeichnungen des Cartoonisten Ronald Searle in die Hände, die er unter dem Titel "Weil noch das Lämpchen glüht" als sein erstes Buch publizierte. Das Vorwort schrieb Friedrich Dürrenmatt, dessen Werke schließlich alle im Diogenes Verlag erschienen. Auch mit dem kürzlich verstorbenen Vicco von Bülow alias Loriot machte Keel eine seiner früheren bedeutenden Entdeckungen.
Als Verleger machte sich Keel, der Diogenes gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Rudolf C. Bettschart leitete, nicht nur durch die wichtigen Autoren einen Namen, sondern auch durch seine Angewohnheit "alles zu lesen, was er verlegte", wie Friedrich Dürrenmatt ihm bescheinigte. "Es gibt viele gute Bücher, aber sehr wenige gute Verleger. Es ist mein größtes Glück, dass ich von dem besten von ihnen ausgewählt wurde. Die Bücher mögen von mir sein, aber der Erfolg gebührt Daniel Keel", lobte etwa Donna Leon. Sogar Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld bekundete einmal: "Wäre ich ich Autor, würde ich von Diogenes verlegt sein wollen.
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