Wieso nur Halloween und nicht auch Nikolaus & Krampus
Tratsch, Klatsch und alles, was dem p.t. Publikum sonst noch Freude bereitet. Bitte beachtet, dass man für die Beschimpfung von Bundesländern nach § 248 StGB ein Jahr lang in den Bau wandern kann! :-)
Wieso nur Halloween und nicht auch Nikolaus & Krampus
von Peter Thomas Suschny » 31. Oktober 2010, 11:29
Ich bin kein Gegner von Halloween.
Trotzdem möchte ich auch Nikolaus & Krampus beibehalten wissen, wieso werden Volksbräuche gegeneinander ausgespielt?
So wie ich keine Angst vor dem Krampus hatte als Kind, so müssen sich doch die heutigen noch viel mehr unerschrockenen Kinder ebenso nicht fürchten; selber geistern gehen und vor dem Kramperl Angst haben?
Trotzdem möchte ich auch Nikolaus & Krampus beibehalten wissen, wieso werden Volksbräuche gegeneinander ausgespielt?
So wie ich keine Angst vor dem Krampus hatte als Kind, so müssen sich doch die heutigen noch viel mehr unerschrockenen Kinder ebenso nicht fürchten; selber geistern gehen und vor dem Kramperl Angst haben?
Re: Wieso nur Halloween und nicht auch Nikolaus & Krampus
von Peter Thomas Suschny » 1. November 2010, 17:11
Wie weit sind die Bräuche rund um Allerheiligen und St. Martin bzw. St. Leopold miteinander verwandt?
Das Laternen ziehen "Ich gehe mit meiner Laterne" war im Wien der 60er Jahre gar nicht bekannt, ich kann mich an nichts vergleichbares im Kindergarten erinnern, Krampus und Nikolaus hingegen schon.
Zu Sylvester 1966/67 in Schladming erinnere ich mich noch, als die Skilehrer der Ortschaft mit Fackeln in der Hand in einer Schlange zu Tal fuhren, Knallereien zur Geistervertreibung sind mir nicht mehr erinnerlich, erst 70/71 bzw. 71/72, da war ich noch 2 x mit meinen Eltern und Schwestern in der Nähe von Maria Pfarr/Lungau.
Aber in Wien hat das Knallen zu Sylvester sehr wohl schon lange Tradition, es muss wohl 1967/68 gewesen sein, da wir das erste Mal mit den Eltern gemeinsam wach geblieben sind (d. h. wir legten uns hin und standen gegen 23h30 auf), im Fernsehen lief Bilanz der Saison und als wir uns dann schätzungsweise gegen 0h30 hinlegten, war es einige Zeit ruhig.
Irgendwann aber mitten in der Nacht war meine Mutter auf den Gang hinaus gegangen, da aus dem nahen Loquaipark (dort saßen immer vor dem Ballkäfig auf einigen Bänken Jugendliche auf den Lehnen und mit den Füssen auf den Sitzflächen) Jugendliche durch ein offen gelassenes Stiegenhaus-Tor auf die Idee gekommen waren, einige Knallkörper im Stiegenhaus zu zünden. Meine Mutter hat die dann etwas lautstark hinauskomplimentiert (Gegensprechanlagen sind in den meisten Anlagen erst ab 1968 überhaupt aufgekommen, ich kann mich an so was nicht mehr bei uns erinnern, wir sind 1972 ausgezogen, als meine Schwester dann ab 1985 rund ein Jahrzehnt dort wohnte, gab es die hingegen schon einige Jahre).
Das Laternen ziehen "Ich gehe mit meiner Laterne" war im Wien der 60er Jahre gar nicht bekannt, ich kann mich an nichts vergleichbares im Kindergarten erinnern, Krampus und Nikolaus hingegen schon.
Zu Sylvester 1966/67 in Schladming erinnere ich mich noch, als die Skilehrer der Ortschaft mit Fackeln in der Hand in einer Schlange zu Tal fuhren, Knallereien zur Geistervertreibung sind mir nicht mehr erinnerlich, erst 70/71 bzw. 71/72, da war ich noch 2 x mit meinen Eltern und Schwestern in der Nähe von Maria Pfarr/Lungau.
Aber in Wien hat das Knallen zu Sylvester sehr wohl schon lange Tradition, es muss wohl 1967/68 gewesen sein, da wir das erste Mal mit den Eltern gemeinsam wach geblieben sind (d. h. wir legten uns hin und standen gegen 23h30 auf), im Fernsehen lief Bilanz der Saison und als wir uns dann schätzungsweise gegen 0h30 hinlegten, war es einige Zeit ruhig.
Irgendwann aber mitten in der Nacht war meine Mutter auf den Gang hinaus gegangen, da aus dem nahen Loquaipark (dort saßen immer vor dem Ballkäfig auf einigen Bänken Jugendliche auf den Lehnen und mit den Füssen auf den Sitzflächen) Jugendliche durch ein offen gelassenes Stiegenhaus-Tor auf die Idee gekommen waren, einige Knallkörper im Stiegenhaus zu zünden. Meine Mutter hat die dann etwas lautstark hinauskomplimentiert (Gegensprechanlagen sind in den meisten Anlagen erst ab 1968 überhaupt aufgekommen, ich kann mich an so was nicht mehr bei uns erinnern, wir sind 1972 ausgezogen, als meine Schwester dann ab 1985 rund ein Jahrzehnt dort wohnte, gab es die hingegen schon einige Jahre).
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