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Tel Aviv Beach in Gefahr

Tratsch, Klatsch und alles, was dem p.t. Publikum sonst noch Freude bereitet. Bitte beachtet, dass man für die Beschimpfung von Bundesländern nach § 248 StGB ein Jahr lang in den Bau wandern kann! :-)

Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Michael Eisenriegler » 26. April 2010, 12:37

Nach Medienberichten (z.B. http://wien.orf.at/stories/438281/) verzögert sich die Eröffnung des Tel Aviv Beach am Donaukanal in diesem Jahr aufgrund massiver Anrainerproteste. Die politische Unterstützung für den Beach (der letztes Jahr mein verlängertes Wohnzimmer auf der Mazzesinsel darstellte) scheint sich dagegen in engen Grenzen zu halten.

Ich persönlich halte den Tel Aviv Beach für eine großartige Einrichtung, einfach ein Ort um entspannte Nachmittage und Abende mit guter Musik, netten Menschen und tollem Essen zu verbringen und ein bisschen vom Meer zu träumen.

Klarerweise sind Proteste von Anrainern immer ernst zu nehmen, allerdings habe ich in diesem Fall das unbestimmte Gefühl, daß da noch andere Interessen dahinterstecken. Die Pächterin Haya Molcho (die auch das NENI am Naschmarkt betreibt) hat jedenfalls bereits Zugeständnisse gemacht, die schon am Rande dessen sind, was einer Weltstadt noch würdig ist. Denn wo sonst werden die Strandbars um 22 Uhr geschlossen?

Wie auch immer, der Beach braucht jedenfalls die Unterstützung all seiner Fans und wer Ideen hat, wie man diese herstellen könnte ist herzlich eingeladen, sie in diesem Thread zu äußern. Dem Vernehmen nach ist am 4. Mai die nächste Bauverhandlung, vielleicht ist das eine gute Gelegenheit um etwas öffentliche Aufmerksamkeit herzustellen.

Ich ersuche Euch also um Eure Ideen dazu.

Liebe Grüße,

M.

P.S.: Ich schlage vor, für Tweets zum Thema den Hashtag #tlvbeach zu verwenden.
Bitte keine Supportfragen an mich schicken, sondern ausschließlich an Admin! Danke!
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Michael Eisenriegler
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Stefan Mackovik » 26. April 2010, 13:09

Also auch wenn ich nie einen Platz bekommen hab am alten Tel Aviv Beach fand ich die Einrichtung letztes Jahr sehr gelungen.

Jedenfalls würd ich als erstes Mal die Schaffung einer Facebook - Unterstützergruppe vorschlagen, um UnterstützerInnen zu sammeln, die könnten dan ja zB Erklärungen an die Stadt bzw. auch an die Betreiberin schicken.

Hab keine bestehende FB- Gruppe gefunden - gibts sowas schon?
Alfons Haider hat recht.
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Stefan Mackovik
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Michael Eisenriegler » 26. April 2010, 13:19

Ja, facebook-Gruppe gibt es: http://www.facebook.com/group.php?gid=90289241141 Die ist auch sicher gut und wichtig, um die Message unter die Leute zu bringen, zur Abstimmung und Ideensammlung ist mir aber das Forum hier lieber, denn auf fb diskutiert es sich nicht so effizient...

cu,

M.
Bitte keine Supportfragen an mich schicken, sondern ausschließlich an Admin! Danke!
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Michael Eisenriegler
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 26. April 2010, 13:29

Wünsche Euch - auch wenn ich nicht hinschaue - mehr Erfolg als ih die Augarten-KämpferInnen haben(auf deren Seite ich auch bin)
Peter Thomas Suschny
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Kurt Radowisch » 26. April 2010, 18:21

Michael Eisenriegler hat geschrieben:
. . . was einer Weltstadt noch würdig ist. Denn wo sonst werden die Strandbars um 22 Uhr geschlossen?



Auch in einer Weltstadt soll es Leute geben, die um 22:00 schlafen wollen/müssen, weil sie vielleicht am nächsten Morgen um 05:00 aufstehen und zur Arbeit gehen.

LG Kurt
Kurt Radowisch
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 27. April 2010, 06:56

Kurt Radowisch hat geschrieben: Auch in einer Weltstadt soll es Leute geben, die um 22:00 schlafen wollen/müssen, weil sie vielleicht am nächsten Morgen um 05:00 aufstehen und zur Arbeit gehen.

LG Kurt


Da denke ich so wie Du, aber in den Lärmschutz könnte man genau dort investieren, das liegt ja am Donaukanal, der wird in den nächsten paar Jahren endlich den Menschn das bieten, was jahrzehntelang verabsäumt wurde: Freizeioase mitten in der Stadt.
Die Anrainer/innen des Bermudadreiecks im 1. Bezirk sind da sicher viel mehr Opfer als jene, wo ja auch der Verkehr der Oberen Donaustraße durchzieht.
OT:
Bei uns ist durch eine Strauchreihe die 1er Bundesstraße vor dem Haus kaum zu hören, die Eisenbahn dafür für die 2. Reihe Häuser sicher unerträglich, erst wenn der Güterverkehr in den Wienerwald-Tunnel verschwunden sein wird, wird es besser werden.
OT-Ende
Peter Thomas Suschny
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Stefan Mackovik » 27. April 2010, 15:02

frag mich nur, warum's dann in echten Weltstädten wie zB Berlin dann weniger Probleme mit Anrainern gibt?

Vielleicht liegt's am Wesen des gemeinen Österreichers, der grundsätzlich mal alles schlecht macht?

Spassig find ich zB die regelmässigen Anrainerproteste wegen dem Flex, obwohls dort nicht mal Anrainer gibt...
Alfons Haider hat recht.
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Stefan Mackovik
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 27. April 2010, 15:43

Stefan Mackovik hat geschrieben:Spassig find ich zB die regelmässigen Anrainerproteste wegen dem Flex, obwohls dort nicht mal Anrainer gibt...

Ich lieferte einige Male ins Flex (die großen Abnehmer beliefert jetzt der Ammersin mit richtigem Getränke-LKW, ich habe kleine Lieferungen mit wenigen Kisten).
Die Probleme, die AUSDRÜCKLICH NICHT am Flex liegen, sind die nahe Drogenszene, da ist die "1st Urschula" schuld, die meint wie so viele andere, die
Drogenleute schieben wir aus der U-Bahn-Station weg.
Und da ist das Flex nicht weit weg und kommt zum Handkuß. Wie laut der Tel-Aviv-Beach ist, kann ich nicht sagen, bin aber sowieso ähnlicher Ansicht wie Du, wohne aber ebenso nicht dort, eine höhere Lärm-Schutz-Einrichtung durch dort gepflanzte Sträucher wäre z. B. sinnvoll.
Ein weiteres theoretisches Anrainerproblem könnten Autos sein, die die umliegenden Gassen zuparken, da
müsste man die Tel-Aviv-Beach-Besucher darauf hinweisen, dass gegenüber auf der Oberen Donaustraße/Herminengasse ein U-Bahn-Aufgang ist (sollte U 2 sein, erste Station vom Schottenring weg zum Stadion, weiß ich jetzt nicht, wie die heißt)
und man einmal den Anrainern zu liebe auf den Sch..kübel verzichten könnte...
Wird z. B. im 9. bei der Summerstage auch so sein.
Peter Thomas Suschny
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 27. April 2010, 16:59

sagts, klärt mich doch mal auf - ist die tel-aviv-beach eine art fremdenverkehrswerbung? oder eine städtepartnerschaft?
mich hat es dort nämlich, von der entfernung von meinem wohnort abgesehen, deswegen nicht hingezogen, weil ich nicht in den "nahostkonflikt" verwickelt werden will. bei der gegenveranstaltung war ich ebenfalls nicht.
aber ich hab in bezug auf israel überhaupt meine türkei-, argentinien- und südafrika-geschulten boykott-reflexe, weil es einfach völkerrechtswidrig ist, in einem (warum auch immer) besetzten gebiet die eigene bevölkerung anzusiedeln. gibt ja auch italienische orangen.
Politik ist zu wichtig, um sie den PolitikerInnen zu überlassen. Skype Me™!
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Harald Silvio Frassine
 

Re: Tel Aviv Beach in Gefahr

Beitragvon Peter Thomas Suschny » 27. April 2010, 17:08

Harald Silvio Frassine hat geschrieben:sagts, klärt mich doch mal auf - ist die tel-aviv-beach eine art fremdenverkehrswerbung? oder eine städtepartnerschaft?


Ja, Tel-Aviv wurde im Vorjahr 100. Die Idee ist wie Israel per se: friedlich.
Deine anderen Bemerkungen kommentiere ich nicht, denn die Betreiberin ist die Gattin von Sammy Molcho und so wie er und wohl die Mehrheit der hier lebenden Juden Freundin Israels, aber d. h. nicht notwendiger Weise Freundin vom israelischen Premier "Bibi" und anderen
Politikern; den Palästinenser nahe Esterhazypark, dem ich schon öfters Eistee-Kisten geliefert habe, frage ich übrigens auch nicht, ob er was von der Hamas hält, ich nehme an, er ist in friedlicher Absicht in Österreich wohnhaft.
Ich hoffe, Du bist nicht deshalb ein Gegner der 60er-Jahre, weil damals die weiße Südafrikanische Band Manfred Mann aufkam ; auch die schwarze Südafrikanerin Miriam Makeba durfte mitten in der Appartheid-Zeit 1967 einen Welthit landen.
Peter Thomas Suschny
 

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