Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
Tratsch, Klatsch und alles, was dem p.t. Publikum sonst noch Freude bereitet. Bitte beachtet, dass man für die Beschimpfung von Bundesländern nach § 248 StGB ein Jahr lang in den Bau wandern kann! :-)
Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Gerhard Eichberger » 14. August 2011, 18:12
Gerhard Eichberger
Weil wir in "Blöde Fragen" über das Rauchverbot in Zügen diskutiert haben, dieser Bereich in der dortigen Diskussion allerdings nicht ganz themengerecht ist und außerdem dieses Thema doch wohl mehr Leute interessieren dürfte, möchte ich dieses Unterthema hiermit in den allgemein öffentlichen Bereich umlegen, weil dies auch andere Leute interessieren dürfte.
Dieses erste Posting ist meine hiermit erfolgte Antwort auf einen konkreten Punkt: Leute, die eventuell mit uns in Urlaub nach Italien mit dem Zug mitfahren wollen, werden im Abteil rauchen, obwohl der Zug ein Nichtraucherzug ist.
Na, dann poste ich mal ein paar Gegenquellen...
ÖBB Affäre - Die Raucherabteile sollen bleiben!
http://www.raucherbewegung.eu/obb-affar ... eiben.html
Zitat daraus:
Und bis dahin rauchen wir einfach in den Zügen weiter: gibt es keine Raucherabteile, dann eben in Nichtraucherabteilen. Die ÖBB hat bereits angekündigt, sie will "prüfen", wie es bei den Fahrgästen ankommt: schlecht!
Hier gibt's eine Diskussion - da fragt einer, wie das ausschaut, wenn er im Zug raucht, worauf er anscheinend angewiesen ist.
leben.. - was kostet Rauchen im Zug?
http://g24.at/PNphpBB2-printview-t-4245-start-15.html
oder:
http://g24.at/PNphpBB2-viewtopic-t-4245.html
Ein Zitat aus dieser langen Diskussion:
schwierig das mit dem rauchen. einerseits sind verbote zum kotzen, da man sich das eh mit den anderen fahrgästen ausmachen kann. andererseits gibt es einfach genug sturre menschen die ignorant gegenüber andere sind.
als es noch die raucherzeiten in den zügen gab konnte ich beobachten dass viele raucher in den nichtraucherabteilen saßen und nur zum rauchen sich in ein raucherabteil gezwängt haben. ich muss gestehn, da hab ich dazugehört. 12 stunden lang in einem verqualmten abteil zu sitzen hat mich auch nicht interessiert. nichtraucher hatten dann oft keinen platz mehr in den nichtraucherabteilen.
naja... woher soll man auch wissen wieviele leute an einem tag nichtraucher sind und welche raucher.
sich das untereinander auszumachen wird auch etwas schwierig. gibts keine raucher/nichtraucherabteile müsste ich zigleute fragen ob es die stört wenn ich eine rauche. und kaum hab ich mir eine zig angezündet kommt vielleicht ein nichtraucher in das abteil dem das stört.
man muss nur bei den ganzen bushaltestellen in graz schaun, wie oft setzt sich jemand neben eine alte frau/alten mann, neben einem kind hin und fängt an zu qualmen? mir würde das aus rücksicht nie in den sinn kommen, entweder ich frag obs stört oder ich stell mich weiter weg.
denn mir ist es bewusst dass es ein gift ist, warum sollten da nichtraucher mein gift einatmen? ich komm doch auch nicht auf die idee einem menschen alkohol einzuflößen der gar keinen alkohol trinkt.
genauso wie in den restaurants. viele raucher setzen sich in den nichtraucherbereich und gehen zum rauchen in den raucherbereich. es kommt oft vor dass nichtraucher dann keinen platz mehr haben in den nichtraucherbereichen und sich dann im raucherbereich von einem menschen zuqualmen lassen müssen. wenn es keine raucherverbote geben würde müsste ein raucher jeden menschen im restaurant fragen ob ihn/ihr das rauchen stört. was total unmöglich ist, da immer wieder gäste kommen und gehen, da wären die raucher mehr mit fragen beschäftigt als mit dem rauchen.
ich würde es in der öbb gut finden wenn es pro wagon ein abteil gibt wo man einfach zum rauchen hingeht und nicht ewig dort sitzen bleibt. dann könnte jeder raucher auch mal eine rauchen gehen. viele raucher rauchen ja auch nicht in der eigenen wohnung und gehen zum rauchen auf den balkon, oder es wird nur in der küche geraucht. also warum sollte dieses prinzip nicht auch in den öffentlichen bereichen funktionieren?
einerseits hängen so viel steuern an den zigs, andererseits verbieten sie uns dann in öffentlichen räumen zu rauchen. frecher gehts ja nimma.
Und nochmal was:
Rauchverbot in allen ÖBB-Zügen ab September
http://www.krone.at/Oesterreich/Rauchve ... tory-69568
Und jetzt habe ich speziell für'n Kurt Radowisch etwas Besonderes gefunden:
Blogger vom Hocker
http://josephgepp.twoday.net/stories/4782386/
Zitat daraus:
Einen Gedanken im falschen Moment auszusprechen, kann zum Skandal werden. "Ich würde gerne mal die Frage stellen, ob es nicht zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen - und vielen anderen Deutschen auch." Das sagte Jens Jessen, Feuilletonchef der Zeit, kurz nachdem ein junger Türke und ein Grieche in der Münchner U-Bahn-Station Arabellapark einen 76-jährigen deutschen Pensionisten krankenhausreif geprügelt hatten. Der ehemalige Schuldirektor hatte die Jugendlichen dazu aufgefordert, das Rauchen im Zug zu unterlassen. Er wurde mit einem Schädelbruch ins Spital gebracht.
Freilich: Im Nachhinein wurde der Fall von Politikern auf übliche Weise instrumentalisiert. Und es ist legitim zu fragen, ob viele Pensionisten nicht mehr Toleranz an den Tag legen sollten. Aber in dieser Situation und in dieser Form wurde Jessens Aussage zum Skandal. "Unüberlegt", "eine Schande" und "auf Stürmer-Niveau" sei sie gewesen, ein "Linksfaschist", ein "verstockter Altachtundsechziger" oder gar ein "charakterloser Wurm" sei Jessen selbst. Das ist nur ein kleiner Auszug der Reaktionen, die auf der Homepage der Zeit veröffentlicht wurden.
Das sollte mal fürs Erste reichen.
Meinungen dazu?
Gerhard
Weil wir in "Blöde Fragen" über das Rauchverbot in Zügen diskutiert haben, dieser Bereich in der dortigen Diskussion allerdings nicht ganz themengerecht ist und außerdem dieses Thema doch wohl mehr Leute interessieren dürfte, möchte ich dieses Unterthema hiermit in den allgemein öffentlichen Bereich umlegen, weil dies auch andere Leute interessieren dürfte.
Dieses erste Posting ist meine hiermit erfolgte Antwort auf einen konkreten Punkt: Leute, die eventuell mit uns in Urlaub nach Italien mit dem Zug mitfahren wollen, werden im Abteil rauchen, obwohl der Zug ein Nichtraucherzug ist.
Kurt Radowisch hat geschrieben:Gerhard Eichberger hat geschrieben:Am Freitag traf ich zufällig jene Verwandte, die mir gesagt hatte, sie würde eventuell mitkommen. Sie bleibt dabei: Als Raucherin hält sie es nicht 13 Stunden ohne Zigarette aus. Sie würde also im Abteil rauchen. (Die eine Stunde, die das Flugzeug fliegt, hält sie es jedenfalls ohne Rauchen aus.)
Aus den Beförderungsbedingungen der ÖBB:12 Nichtraucherzonen ‑ Nichtraucherzüge
12.1
Im gesamten Bahnhofsbereich - außer in den eigens dafür vorgesehenen und extra gekennzeichneten Raucherzonen - ist das Rauchen verboten. Dieser Bereich gilt allgemein als Nichtraucherzone.
12.2
In allen Zügen ist generelles Rauchverbot.
12.3
Die Eisenbahn erhebt von Reisenden, die ein Rauchverbot nicht beachten, 40,- Euro. Die Eisenbahn ist zudem berechtigt, für Schäden die sich aus der Nichtbeachtung des Rauchverbotes ergeben und über den genannten Betrag hinausgehen, nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts Ersatz zu fordern.
Quelle:
http://www.oebb.at/static/tarife/oept/i ... l#21858699
Na, dann poste ich mal ein paar Gegenquellen...
ÖBB Affäre - Die Raucherabteile sollen bleiben!
http://www.raucherbewegung.eu/obb-affar ... eiben.html
Zitat daraus:
Und bis dahin rauchen wir einfach in den Zügen weiter: gibt es keine Raucherabteile, dann eben in Nichtraucherabteilen. Die ÖBB hat bereits angekündigt, sie will "prüfen", wie es bei den Fahrgästen ankommt: schlecht!
Hier gibt's eine Diskussion - da fragt einer, wie das ausschaut, wenn er im Zug raucht, worauf er anscheinend angewiesen ist.
leben.. - was kostet Rauchen im Zug?
http://g24.at/PNphpBB2-printview-t-4245-start-15.html
oder:
http://g24.at/PNphpBB2-viewtopic-t-4245.html
Ein Zitat aus dieser langen Diskussion:
schwierig das mit dem rauchen. einerseits sind verbote zum kotzen, da man sich das eh mit den anderen fahrgästen ausmachen kann. andererseits gibt es einfach genug sturre menschen die ignorant gegenüber andere sind.
als es noch die raucherzeiten in den zügen gab konnte ich beobachten dass viele raucher in den nichtraucherabteilen saßen und nur zum rauchen sich in ein raucherabteil gezwängt haben. ich muss gestehn, da hab ich dazugehört. 12 stunden lang in einem verqualmten abteil zu sitzen hat mich auch nicht interessiert. nichtraucher hatten dann oft keinen platz mehr in den nichtraucherabteilen.
naja... woher soll man auch wissen wieviele leute an einem tag nichtraucher sind und welche raucher.
sich das untereinander auszumachen wird auch etwas schwierig. gibts keine raucher/nichtraucherabteile müsste ich zigleute fragen ob es die stört wenn ich eine rauche. und kaum hab ich mir eine zig angezündet kommt vielleicht ein nichtraucher in das abteil dem das stört.
man muss nur bei den ganzen bushaltestellen in graz schaun, wie oft setzt sich jemand neben eine alte frau/alten mann, neben einem kind hin und fängt an zu qualmen? mir würde das aus rücksicht nie in den sinn kommen, entweder ich frag obs stört oder ich stell mich weiter weg.
denn mir ist es bewusst dass es ein gift ist, warum sollten da nichtraucher mein gift einatmen? ich komm doch auch nicht auf die idee einem menschen alkohol einzuflößen der gar keinen alkohol trinkt.
genauso wie in den restaurants. viele raucher setzen sich in den nichtraucherbereich und gehen zum rauchen in den raucherbereich. es kommt oft vor dass nichtraucher dann keinen platz mehr haben in den nichtraucherbereichen und sich dann im raucherbereich von einem menschen zuqualmen lassen müssen. wenn es keine raucherverbote geben würde müsste ein raucher jeden menschen im restaurant fragen ob ihn/ihr das rauchen stört. was total unmöglich ist, da immer wieder gäste kommen und gehen, da wären die raucher mehr mit fragen beschäftigt als mit dem rauchen.
ich würde es in der öbb gut finden wenn es pro wagon ein abteil gibt wo man einfach zum rauchen hingeht und nicht ewig dort sitzen bleibt. dann könnte jeder raucher auch mal eine rauchen gehen. viele raucher rauchen ja auch nicht in der eigenen wohnung und gehen zum rauchen auf den balkon, oder es wird nur in der küche geraucht. also warum sollte dieses prinzip nicht auch in den öffentlichen bereichen funktionieren?
einerseits hängen so viel steuern an den zigs, andererseits verbieten sie uns dann in öffentlichen räumen zu rauchen. frecher gehts ja nimma.
Und nochmal was:
Rauchverbot in allen ÖBB-Zügen ab September
http://www.krone.at/Oesterreich/Rauchve ... tory-69568
Und jetzt habe ich speziell für'n Kurt Radowisch etwas Besonderes gefunden:
Blogger vom Hocker
http://josephgepp.twoday.net/stories/4782386/
Zitat daraus:
Einen Gedanken im falschen Moment auszusprechen, kann zum Skandal werden. "Ich würde gerne mal die Frage stellen, ob es nicht zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen - und vielen anderen Deutschen auch." Das sagte Jens Jessen, Feuilletonchef der Zeit, kurz nachdem ein junger Türke und ein Grieche in der Münchner U-Bahn-Station Arabellapark einen 76-jährigen deutschen Pensionisten krankenhausreif geprügelt hatten. Der ehemalige Schuldirektor hatte die Jugendlichen dazu aufgefordert, das Rauchen im Zug zu unterlassen. Er wurde mit einem Schädelbruch ins Spital gebracht.
Freilich: Im Nachhinein wurde der Fall von Politikern auf übliche Weise instrumentalisiert. Und es ist legitim zu fragen, ob viele Pensionisten nicht mehr Toleranz an den Tag legen sollten. Aber in dieser Situation und in dieser Form wurde Jessens Aussage zum Skandal. "Unüberlegt", "eine Schande" und "auf Stürmer-Niveau" sei sie gewesen, ein "Linksfaschist", ein "verstockter Altachtundsechziger" oder gar ein "charakterloser Wurm" sei Jessen selbst. Das ist nur ein kleiner Auszug der Reaktionen, die auf der Homepage der Zeit veröffentlicht wurden.
Das sollte mal fürs Erste reichen.
Meinungen dazu?
Gerhard
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Michael Suda » 15. August 2011, 13:12
Nein, weil das Thema von hinten und vorne, von jeder nur denkbaren Seite beleuchtet und hundertfach durchgekaut ist.
Du bist ca. fünf Jahre zu spät dran. Der Senf ist längst aus der Tube.
Du bist ca. fünf Jahre zu spät dran. Der Senf ist längst aus der Tube.
Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,
bleibt auch mein Himmel versperrt.
bleibt auch mein Himmel versperrt.
(aus Lehárs Operette "Das Land des Lächelns")
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Gerhard Eichberger » 15. August 2011, 21:44
Gerhard Eichberger
Ich merke in letzter Zeit immer öfter, daß das Rauchverbot in der Schnellbahn nicht eingehalten wird.
Als es noch Schaffner in unseren Zügen gab, habe ich öfters Dialoge beobachtet, die alle in dieser Weise waren:
Schaffner zu rauchendem Fahrgast: "He, Sie rauchen im Nichtraucherwagen. Das geht nicht!"
Fahrgast: "Führen Sie mich in den Raucherwaggon, dann rauche ich dort."
Schaffner: "Raucherwaggon gibt's keinen mehr."
Der Schaffner hat dann notgedrungen akzeptiert, daß im Nichtraucherwaggon geraucht wird mangels Alternative.
Kürzlich habe ich mich mit einem Fahrscheinkontrollor unterhalten und ihn gefragt, was passiert, wenn jemand in der U-Bahn raucht (was ich auch schon bemerkt habe). Die Antwort war: "Theoretisch eine Strafe. Praktisch aber gar nichts, denn wir dürfen Leute nicht wegen Rauchens bestrafen oder aus dem Zug schmeißen."
Und kürzlich habe ich einen jungen Mann im Autobus der Linie 24 A rauchen gesehen.
Ich habe auch in meinem Bekanntenkreis (der fast nur aus Rauchern besteht) über das Raucherthema diskutiert. (Darunter gibt es mehrere, die auch in der Straßenbahn rauchen.) Die sagten mir, daß sie die Rauchverbote im Zug oder auch in Lokalen als Diskriminierung empfinden.
Gerhard
Michael Suda hat geschrieben:Nein, weil das Thema von hinten und vorne, von jeder nur denkbaren Seite beleuchtet und hundertfach durchgekaut ist.
Du bist ca. fünf Jahre zu spät dran. Der Senf ist längst aus der Tube.
Ich merke in letzter Zeit immer öfter, daß das Rauchverbot in der Schnellbahn nicht eingehalten wird.
Als es noch Schaffner in unseren Zügen gab, habe ich öfters Dialoge beobachtet, die alle in dieser Weise waren:
Schaffner zu rauchendem Fahrgast: "He, Sie rauchen im Nichtraucherwagen. Das geht nicht!"
Fahrgast: "Führen Sie mich in den Raucherwaggon, dann rauche ich dort."
Schaffner: "Raucherwaggon gibt's keinen mehr."
Der Schaffner hat dann notgedrungen akzeptiert, daß im Nichtraucherwaggon geraucht wird mangels Alternative.
Kürzlich habe ich mich mit einem Fahrscheinkontrollor unterhalten und ihn gefragt, was passiert, wenn jemand in der U-Bahn raucht (was ich auch schon bemerkt habe). Die Antwort war: "Theoretisch eine Strafe. Praktisch aber gar nichts, denn wir dürfen Leute nicht wegen Rauchens bestrafen oder aus dem Zug schmeißen."
Und kürzlich habe ich einen jungen Mann im Autobus der Linie 24 A rauchen gesehen.
Ich habe auch in meinem Bekanntenkreis (der fast nur aus Rauchern besteht) über das Raucherthema diskutiert. (Darunter gibt es mehrere, die auch in der Straßenbahn rauchen.) Die sagten mir, daß sie die Rauchverbote im Zug oder auch in Lokalen als Diskriminierung empfinden.
Gerhard
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Andreas Beer » 15. August 2011, 21:52
Bist du eigentlich ganz sicher, dass Du die Ereignisse von denen du immer erzählst auch wirklich erlebt hast?
--
Die einzige Buchhandlung mit Tiefstpreisgarantie! http://www.meinebuchhandlung.at
Die einzige Buchhandlung mit Tiefstpreisgarantie! http://www.meinebuchhandlung.at
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Kurt Radowisch » 17. August 2011, 10:36
Gerhard Eichberger hat geschrieben:
Na, dann poste ich mal ein paar Gegenquellen...
Gerhard
Die Gegenquellen ändern nichts daran, daß die ÖBB quasi als "Hausherr" ein Rauchverbot in der Hausordnung festlegen.
Mit dem Kauf einer Fahrkarte unterwirft sich der Fahrgast dieser Hausordnung.
Gemäß dieser Hausordnung sind ja auch andere Sachen untersagt, durch die sich die übrigen Fahrgäste gestört fühlen könnten.
Wem das nicht paßt - niemand wird gezwungen, Bahn zu fahren.
Ich sehe darin keine Diskriminierung.
Im Stadion ist das Randalieren auch verboten. Der Ausschluß von Randalierern aus dem Stadion wäre deiner Diktion nach auch eine Diskriminierung.
Bei mir daheim ist Rauchverbot. Aber es wird niemand gezwungen, zu mir zu kommen.
LG Kurt
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Harald Silvio Frassine » 17. August 2011, 22:54
Rauchverbot gilt übrigens auch im gesamten königreich bhutan.
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Kurt Radowisch » 18. August 2011, 00:06
Harald Silvio Frassine hat geschrieben:
Rauchverbot gilt übrigens auch im gesamten Königreich Bhutan.
Ich glaube, dort werde ich einmal Urlaub machen.
Aber auch dort gibt es sicher eine "graue" Szene.
LG Kurt
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Livia Rohrmoser » 18. August 2011, 06:56
Harald Silvio Frassine hat geschrieben:Rauchverbot gilt übrigens auch im gesamten königreich bhutan.
In der Gegend von Butan würde ich auch nicht rauchen. ;)
Livia
Männer sind Schweine. Aber jede will doch ab und zu mal Schwein haben.
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Michael Suda » 19. August 2011, 17:07
Livia Rohrmoser hat geschrieben:Harald Silvio Frassine hat geschrieben:Rauchverbot gilt übrigens auch im gesamten königreich bhutan.
In der Gegend von Butan würde ich auch nicht rauchen. ;)
Schnüffelt man da nicht eher? Aber auch das würde ich nicht empfehlen!
Ich kann es nicht sagen, ich sage es nie,
bleibt auch mein Himmel versperrt.
bleibt auch mein Himmel versperrt.
(aus Lehárs Operette "Das Land des Lächelns")
Re: Rauchverbote: Diskriminierung ja/nein?
von Kurt Radowisch » 19. August 2011, 23:09
Schnüffeln alleine ist nicht so schlimm.
Aber wenn Jugendliche in einem geschlossenen Auto Butan schnüffeln und sich nachher eine Zigarette anzünden, dann geht's eben Rambazamba.
LG Kurt
Aber wenn Jugendliche in einem geschlossenen Auto Butan schnüffeln und sich nachher eine Zigarette anzünden, dann geht's eben Rambazamba.
LG Kurt
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