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Unis pleite?

Ganztagsschule, Neue Mittelschule, Audimaxismus und die Folgen

Moderation: Susanne Ofner

Unis pleite?

Beitragvon Andreas Beer » 7. September 2010, 19:12

Wenn die Unis vor der Pleite stehen (stünden?), was spricht aus derer Sicht dagegen, sie in Privatunis mit Öffentlichkeitsrecht umzuwandeln (analog diversen Gymnasien) und dann können sie ja verlangen was sie wollen an Studiengebühren?
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Michael Eisenriegler » 7. September 2010, 21:35

Willst Du auf die Königsidee jetzt wirklich eine ernsthafte Antwort? :-)

cu,

M.
Bitte keine Supportfragen an mich schicken, sondern ausschließlich an Admin! Danke!
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Harald Silvio Frassine » 7. September 2010, 22:35

die antwort kam in der heutigen zib1: die ausbildung eines akademikers kostet den staat 50.ooo, danach kassiert er dafür 173.ooo mehr steuereinnahmen.
freie bildung ist also eh ein gutes geschäft für alle!
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Andreas Beer » 8. September 2010, 09:04

@Silvio:
ja, das sehe ich auch ein, um aber die Diskussion zu verschärfen: noch besser wäre es, die künftigen Steuereeinnahmen zu kassieren ohne vorher die Ausbildung finanziert zu haben.
@Mikee:
Ich sage ja nicht, dass das eine gute Idee ist, aber ich dachte man könnte sowas diskutieren, ohne gleich die Diskussion zu killen ;)
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Brigitte Grohmann » 8. September 2010, 09:09

Was ich auch super fände: vorher Steuereinnahmen kassieren, aber dann nicht mehr die Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Pension finanzieren!


brigitte
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Andreas Beer » 8. September 2010, 09:14

ich liebe ernsthafte Diskussionen ;)
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Brigitte Grohmann » 8. September 2010, 09:22

Wieso, ist mein Beitrag unernsthafter als deiner? Wenn man Bildung privatisieren will, wieso nicht Gesundheit (Krankenkassen können auch pleitegehen, verkaufen wir die halt dann auch), Altersversorgung, Infrastruktur...?


brigitte
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Andreas Beer » 8. September 2010, 09:30

Stimmt, hast nicht unrecht.

Wahrscheinlich wäre das hier anders verlaufen, wenn ich das Erstposting anders formuliert hätte; unter dem Motto, bestünde eigentlich nicht die Gefahr, dass...
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Re: Unis pleite?

Beitragvon Stefan Mackovik » 8. September 2010, 14:50

Also wenn ich mir die Diskussion so anschau:

im Endeffekt: wozu überhaupt noch ein Staat?

Dann würde der Stärkere, Tüchtigere, Gefinkeltere gewinnen.

Nein, aber ernsthaft: ich denke, dass man da grundsätzlich wieder über die Aufgaben des Staates diskutieren könnte.

Ich meine: es hatte wohl einen guten Grund, warum unter Maria Theresia die Bildung verstaatlicht und vor allem allgemein zugänglich gemacht wurde.

Und dem folgend sollte an sich auch das gesamte Bildungssystem in der Hand des Staates sein, denn sowohl die Wirtschaft - und, so gerecht(er) besteuert würde, auch der Staat über die Steuereinnahmen profitieren ja davon, wenn es mehr gut (aus)gebildete BürgerInnen gibt.

Äußerst scheinheilige finde ich deshalb auch die zahlreichen Lippenbekenntnisse der Politiker über die Hebung der Akademikerquoten, der Forschungsleistung etc. während weiterhin das Geld in genau diesem Bereich an allen Ecken und Enden fehlt.

Stefan
Alfons Haider hat recht.
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Stefan Mackovik
 

Re: Unis pleite?

Beitragvon Andreas Beer » 8. September 2010, 14:56

Wie gesagt, ich will den freien Unizugang nicht verschränken, denke aber, dass die Universitäten versuchen würden, jegliche Zuwendungen zu lukreieren.

Dass der Staat kein guter Haushalter ist, ist unbezweifelt und dazu noch ein guter Körberlgeldgeber (wobei diese Körberln schon ausgewachsene Container sind) für manche. Es fehlt daher an allen Ecken und Enden, und je nach Alter, Beruf und Interessen findet der eine, dass dieser Zweig mehr Geld braucht und ein anderer hat andere Prioritäten.
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